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iPhones und das "einfache" Löschen des Cache

iPhones und das "einfache" Löschen des Cache

I have an iPhone with 16 Gb so I'm always dealing with low storage. A trick I do to get back some storage is to try to "rent" a movie with a big file size (something like LOTR: two towers).

Die Medien überschlagen sich, "endlich" gibt es eine Möglichkeit Speicherplatz auf dem iPhone zurück zu erobern. Dazu muss man lediglich versuchen in iTunes auf dem iPhone einen Film auszuleihen. iTunes wird mitteilen, dass nicht genug Speicherplatz verfügbar ist und anbieten Speicherplatz zu schaffen. Dies gelingt durch das Löschen von ausgelagerten, nicht mehr genutzten Dateien der einzelnen Apps (Cache). Besonders Tweetbot, Spotify und Facebook sind mir aus meiner iPhone Zeit noch als große Cache-Speicherer bekannt. Mit diesem Trick holen sich zur Zeit mehrere Millionen iPhone Nutzer auf der ganzen Welt Speicherplatz zurück.

Und ich? Ich lache darüber und finde es unfassbar. Only Apple halt. Und nur bei Apple gibt es trotzdem genug Nutzer, die diese umständliche Prozedur auch verteidigen, sinngemäß mit „...sind ja nur zwei Schritte...". Die Tatsache, dass unter iOS 7 einige bei diesem Versuch den Film tatsächlich ausgeliehen haben? Kann man nichts machen...

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Achso, wie läuft das eigentlich bei Android? Ich gehe in die Apps-Verwaltung, wähle die App aus und kann mit einer Aktion den Cache der App löschen. Fertig.

Link: Reddit

Tschüss iOS – Hallo Android

Diesen Artikel habe ich lange vor mir her geschoben. Ich habe gezögert, doch eigentlich war es schon relativ schnell klar. Ich nutze kein iPhone mehr und bin zu Android als mobilem Betriebssystem meiner Wahl gewechselt. Warum, das möchte ich in diesem Artikel erläutern.

Pinpoint: Screenshot Markup für iOS

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Pinpoint ist der Nachfolger von Bugshot, einer ursprünglich von Instapaper-Marco (Arment) erstellten App die sich dem Markup von Screenshots auf iOS Geräten widmet. Dahinter stehen mit Lickability Entwickler, deren andere App Velocity ich bereits vorgestellt hatte.

Pinpoint macht im Prinzip das gleiche wie das allbekannte Skitch - Screenshots aufbereiten und verdeutlichen, was man damit sagen möchte - doch auf eine viel effizientere und einfachere Art und Weise.

Die Hauptaufgaben des Markups führt Pinpoint ohne Schnickschnack und sehr intuitiv aus. In der Übersicht werden alle Screenshots auf dem iPhone angezeigt (iCloud Photo Library funktioniert ebenfalls), dort wählt man das zu bearbeitende Foto aus und die Markup-Session kann starten. Pfeile zeichnen, Bereiche kennzeichnen, Text verpixeln und Text einsetzen funktioniert so einfach, dass man sich fragt, warum man jemals eine andere App genutzt hat. Es geht alles einfach und schnell von der Hand.

Als zusätzliches Bonbon, löscht die App auf Wunsch nach dem Sharen (bzw. Speichern) des bearbeiteten Fotos auf Wunsch das Originalfoto, in den allermeisten Fällen hat man dafür ja dann sowieso keine Verwendung mehr.

Das Beste kommt zum Schluss, die App ist kostenfrei im App Store herunterzuladen und kann sofort genutzt werden. Allerdings besteht dabei die Einschränkung, dass nur die Farbe Rot zum Markup genutzt werden kann. Weiter Farben lassen sich einzeln per In-App-Kauf für jeweils 0,99€, oder im Gesamtpaket für faire 4,99€ hinzufügen.

Insgesamt ist diese App eine uneingeschränkte Empfehlung wert, in Sachen Markup eindeutig in Benutzerfreundlichkeit und Bedienung ungeschlagen und ab sofort meine Lieblings- (und einzige) Markup App die auf meinem iPhone zu finden ist.

Mein iPhone Homescreen - Mai 2015

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Reihe 1

Nachrichten ist weiterhin mein bevorzugtes Mittel der schriftlichen Kommunikation, nach und nach sind auch immer mehr im Freundes- und Bekanntenkreis über iMessage zu erreichen. Leider aber noch längst nicht alle, deswegen muss WhatsApp auch noch hier stehen bleiben.

Auch wenn Fantastical 2 starke Konkurrenz bekommen hat (ein Überblick über Kalender App folgt in den nächsten Tagen), ist es immer noch meine liebste Kalender App. Zu Fotos muss ich wohl nicht viel schreiben.

Reihe 2

Google Maps ist weiterhin meine favorisierte App wenn es um Karte und Navigation geht, auch wenn mir Here (bei mir auf Seite 2) immer besser gefällt.

1Password ist einer meiner Apps ohne die ich nicht mehr auskomen würde. Hier werden alle meine Passwörter sicher gespeichert und sind auch mobil immer für mich verfügbar. Mit den Neuerungen unter iOS 8 und der Möglichkeit Passwörter direkt im Safari Browser auszufüllen, ist 1Password noch ein ganzes Stück bequemer geworden.

Als Pendler bin ich täglich mit Bus, Bahn und Zügen unterwegs, deswegen sind DB Navigator und VRR Companion für mich sehr wichtige Begleiter. Auch wenn beide Apps bei den Bewertungen nicht gut weg kommen, habe ich eigentlich an beiden nicht viel auszusetzen. Beim Suchen von Verbindungen und dem Anzeigen der Abfahrtszeiten habe ich mit beiden Apps jahrelang gute Erfahrungen gemacht.

Reihe 3

Meine Produktivitäts-Reihe. Todoist verwaltet alle meine Aufgaben und Erledigungen. Mit IFTTT automatisiere und optimiere ich Todoist noch weiter. Mit den beiden Apps Do Camera by IFTTT und Do Note by IFTTT füge ich schnell und einfach Aufgaben mit einem geschossenem Bild als Anhang bzw. kurzen Erledigungen hinzu.

In Drafts 4 schreibe ich schnelle Gedanken hinein oder kurze Skizzierungen für neue Beiträge oder Ideen. Die besseren Verwaltungsmöglichkeiten für Notizen sowie viele kleine Funktionen die einem das Leben leichter machen (Versionenhistorie, Sortiermöglichkeit, Archivierung etc.) rechtfertigen für mich den Preis vollkommen.

Reihe 4

Evernote ist immer noch die von mir genutzte App zum Speichern von allem möglichen und wirklich mein zweites Gedächtnis. Ob Reiseunterlagen, Dokumente, Recherche oder Bedienungsanleitungen für Geräte, hier findet alles seinen Platz. Auch wenn ich mit einigen Entscheidungen und Ausrichtungen des Unternehmens in letzter Zeit nicht mehr einverstanden war, so ist Evernote immer noch vom Funktionsumfang die beste App für diesen Zweck. Allerdings wird Microsoft OneNote immer besser und ist mindestens eine Erwähnung wert.

Ich nehme es Foursquare immer noch übel, dass sie eine aus Nutzersicht gut funktionierende App aufgespalten und viele motivierende Funktionen ausgebaut haben. Mittlerweile rennen ihnen aber offensichtlich die Nutzer davon und es wird fleißig zurückgerudert. Bei Swarm by Foursquare gibt es so auch seit kurzem wieder die beliebten Badges, die sich nun Sticker nennen und bei bestimmten Errungenschaften freigeschaltet werden.

Yelp finde ich sehr praktisch um in fremden Städten gute Restaurants und Cafés zu finden. Aber auch in mir bekannten Umgebungen finde ich in den Tipps mit gut bewerteten Plätzen oft den ein oder anderen (neuen) Geheimtipp, den ich vorher noch gar nicht kannte oder bislang immer vorbei gelaufen bin.

Mit Pocket Casts habe ich alle meine Podcasts immer auf dem iPhone dabei. Die App besticht durch viele Funktionen, behält aber dabei immer noch ihre Übersichtlichkeit und ist sehr einfach bedienbar. Lange Zeit habe ich auch Overcast genutzt (mein Beitrag dazu), bin aber letztendlich zu dem ausgereifteren Pocket Casts zurückgekehrt

Reihe 5

Es gibt - außer mit Abstrichen fast Beats Music - keine Musik App die mich wirklich vollends überzeugt. Spotify ist einfach zu bedienen und bietet einen guten Musikkatalog. Stellt Apple aber bald eine bessere hauseigene Lösung vor, würde ich sofort wechseln.

In Editorial schreibe ich auf dem iPad meine neuen Beiträge. Da diese über die iCloud synchronisiert werden, kann ich auch auf dem iPhone auf diese zugreifen. Natürlich schreibe ich keine langen Texte über das iPhone rein, aber wenn mir eine Ergänzung zu einem entworfenen Beitrag in den Sinn kommt, ist es sehr sinnvoll, dass ich diese Idee schnell stichpunktartig in den jeweiligen Beitrag hineinsetze und dann später über den Mac (dort übrigens dann mit Byword) oder auf dem iPad ordentlich ausformuliere.

Bei Instapaper sammeln sich alle Artikel aus dem Internet an, die ich durch Twitter, Email, Surfen und RSS angespült bekommen habe und mir auf irgendeine Art und Weise interessant und lesenswert erschienen sind. Meist lese ich mich beim Bus & Bahnfahren durch die Liste, oder Abends auf der Couch mit dem iPad.

Unread hat mir bei der Erkenntnis geholfen, dass auch das verfolgen von vielen abonnierten RSS Feeds kein Mühe oder Arbeit sein muss, sondern gleichzeitig angenehm für die Augen sein und sogar Spaß machen kann. Während ich mich mit meinem früheren Favoriten Reeder tatsächlich oft extrem motivieren musste um mich weiter durchzuarbeiten, habe ich dieses Gefühl bei Unread überhaupt nicht.

Das Dock

Nun sind wir endlich beim Dock angekommen. Hier habe ich es durchaus klassisch gehalten und es finden sich die Standard Apps Telefon, Mail und Safari wieder. Allerdings nutze ich Tweetbot wirklich so oft, dass es für mich einfach ins Dock gehörte und dort mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist. Tweetbot ist für mich einfach Twitter. Vor Tweetbot habe ich Twitter nicht wirklich genutzt, die offiziellen Twitter Apps nutze ich überhaupt nicht und die Web Oberfläche nur äußerst selten. Dank Synchronisierung kann ich meine Timeline auch über Tweetbot für iPad sowie Tweetbot für Mac lesen und lande immer an der zuletzt gelesenen Stelle ohne manuell nachscrollen und suchen zu müssen.

Wallpaper

Das Wallpaper ist Showart aus dem Analog(ue) Podcast mit Myke Hurley und Casey Liss.

Download


Insgesamt hat sich doch einiges seit meinem letzten Homescreen aus November 2014 getan und ich bin gespannt, ob und was sich in nächster Zeit wieder verändern wird.

#Homescreen - Sharing via Twitter

Seit gestern hat wohl jeder in meiner Twitter Timeline seinen Homescreen mit der gleichnamigen App #Homescreen veröffentlicht.

Die App von betaworks schnappt sich den Screenshot, analysiert diesen und veröffentlicht jeden Screenshot auf einer eigens aufbereiteten Seite. #Homescreen soll die Apps auf dem Screenshot erkennen und bietet für die jeweiligen Apps auf dem Homescreen direkt einen (Affiliate-) Link zum App Store an.

In einigen Fällen liegt das Skript allerdings daneben und zeigt die falsche App-Beschreibung und somit auch den falschen Link an. Dies passiert vor allem bei Apps die eher nicht dem Mainstream zuzuordnen sind. Ich gehe aber davon aus, dass dies noch verbessert wird.

Insgesamt eine sehr clevere Idee.

Mein Homescreen im November 2014

Der Umstieg: Mein Wechsel vom iPhone zum OnePlus One

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Links: OnePlus One - Rechts: iPhone 4s

Man könnte mich als Apple Fan bezeichnen. Das iPhone 2G war mein Einstieg in die Apple Welt. Seitdem habe ich einige weitere iPhones gekauft. Fast Zeitgleich stieg ich auch von Windows auf Mac OS X um. Lange Jahre war ich mit beiden Plattformen sehr glücklich. Doch mit dem iPhone 5 begann der Wandel.

Während ich die MacBook Hardware immer noch sehr schätze und die Kombination von Hardware und Software mit großem Abstand die Beste verfügbare am Markt ist, stellte sich mit der Zeit eine gewisse Unzufriedenheit mit dem iPhone ein. Diese Unzufriedenheit kann ich zwar nicht einmal so richtig beschreiben, aber mit jeder neuen iOS Version und iPhone Revision, fehlte mir immer mehr das gewisse Etwas.

Im August hörte ich zum ersten Mal vom OnePlus One, das als "Flagship Killer" bezeichnet wird und für einen Preis von etwas 300€ sehr gute Spezifikationen aufweist. Nachdem auch die Vorstellung von iPhone 6 und iPhone 6 Plus keinen "Wow-Effekt" bei mir auslöste, entschied ich mich das OnePlus One auszuprobieren.

Das Invite System

Ich musst erst einmal lernen, dass es nicht möglich ist, das OnePlus One einfach so zu bestellen. Da OnePlus nicht über die benötigten Ressourcen verfügt, entschloss man sich auf ein Invite System zu setzen. Diese Invites erhält man auf unterschiedlichen Wegen. Personen die bereits ein OnePlus One gekauft haben erhalten nach einiger Zeit mehrere Invites die sich weiter verteilen dürfen. Desweiteren verlosten viele Verlage und Tech-Blogs weitere Invites und auch bei eBay tauchten eine Vielzahl davon auf.

Hat man sich einen dieser Invites gesichert, darf man sich sein OnePlus One bestellen.

Lieferumfang

Das OnePlus One wird in einer schicken, rot-weißen Verpackung geliefert. Neben dem Smartphone selber befinden sich noch das ebenfalls rot-weiße USB Kabel und die Nadel zum Öffnen des Sim Schachts im Karton. Zusätzlich wird noch der EU Charger mitgeliefert.

Hardware

Zuerst sticht natürlich die Größe ins Auge. Meine bisherigen Smartphones waren nie größer als 4 Zoll. Da ist der Sprung auf das OnePlus One mit seinen 5,5" natürlich schon ein riesiger. Nimmt man das One in die Hand, fällt direkt das zweite Highlight auf. Die Rückseite ist mit einem Material beschichtet, das sich wie sehr sehr feines Sandpapier anfühlt und unheimlich angenehm ist. Durch diese Beschichtung benötige ich kein Case, denn das One liegt damit sehr sicher in meiner Hand.

Das One macht insgesamt einen sehr stabilen und wertigen Eindruck. Frühere Fehler wie Yellow Band und Probleme mit dem Mikrofon konnte ich an meinem Gerät nicht feststellen.

Software

Das OnePlus One läuft mit Cyanogenmod, einem Open Source Betriebssystem. Als iOS Nutzer, der sich aber auch sehr gerne mit anderen Systemen beschäftigt, habe ich mich sehr schnell zurecht gefunden.

Das Einstellungsmenü ist übersichtlicher und umfangreicher als unter iOS. Einer meiner Lieblingsfunktionen sind sicherlich die Profile. Hier kann ich ortsabhängig unterschiedliche Profile einstellen. Dies ist unglaublich nützlich. Sobald das One mein heimisches WLAN Netz erkennt, stellt es sich z.B. auf Laut und schaltet die Code Sperre aus. Sobald ich aus dem Haus gehe vibriert es lediglich nur noch und ist wieder mit einem Code gesichert. Auf dieses Feature warte ich bei iOS seit einigen Jahren und im Cyanogenmod ist dies großartig gelöst, durch eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten eine sehr mächtige Funktion.

Erwähnenswert finde ich ebenfalls die Gesten-Funktion. Damit lassen sich je nach Wischgeste vordefinierte Aktionen ausführen. Man hat damit die Möglichkeit sehr komplexe Funktionen nur mit einer Wischgeste zu erreichen. Schon alleine die Standard Geste "Doppeltipp auf das Display während sich das One im Standby befindet weckt das Display auf" finde ich sehr bequem. Auch diese Funktion ist nicht in iOS integriert.

Mit iOS 8 führte Apple die Teilen bzw. Sharing Funktionalität in das mobile Betriebssystem ein. Für Android ist dies ein alter Hut und bereits seit einigen Jahren Bestandteil. Dies merkt man ziemlich deutlich. Während auf iOS die Teilen Funktion an vielen Stellen noch deplatziert und viel zu kompliziert implementiert wurde, kann so ziemlich jeder Inhalt aus jeder App mit einer anderen App geteilt werden. Fotos mit mehreren Apps nacheinander bearbeiten, eine Email mit einer zu erledigenden Aufgabe verknüpfen oder einen spannenden Link aus Twitter fürs spätere Lesen zu speichern funktioniert mit zwei Tippern auf den Bildschirm.

Android Apps

Für einen Umsteiger von iOS zu Android hatte ich im Bereich Apps die größten Probleme erwartet. 2012 hatte ich mir die erste Version des Nexus 7 gekauft und nach ein paar Tagen aufgrund von Enttäuschungen bei der App Auswahl direkt nach ein paar Tagen weg gelegt.

Spätestens seit 2014 scheint sich das Blatt aber merklich gewendet zu haben. Ich bin jetzt kein so extremer Poweruser wie etwa ein Federico Viticci, dennoch waren bei mir sehr viele iOS Apps in täglicher Nutzung die eher in die Nerd Ecke fallen würden (z.B. Reeder, Launch Center Pro, OmniFocus und natürlich Tweetbot). Besonders bei den beiden letzten Apps hatte ich große Befürchtungen, dass sich der Umstieg zu Android negativ bemerkbar machen würde. Die Befürchtungen waren aber unbegründet.

Ich habe gemerkt, dass mir OmniFocus mit meinem Nutzungsverhalten zu mächtig geworden ist und ich gefühlt nur ein Zehntel der verfügbaren Funktionen ausgenutzt habe. Also wagte ich mit dem Wechsel zu Android auch eine Umstellung meines Task Management Systems. Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass Todoist mir vollkommen ausreicht und dank weniger Funktionen auch viel übersichtlicher wirkt als OmniFocus.

Auch im Hinblick auf einen Android Twitter Client wurde ich nicht enttäuscht. Fenix muss sich auch hinter Tweetbot nicht verstecken und ist momentan von der Optik auf dem großen 5,5 Zoll Bildschirm des OnePlus One sogar deutlich schöner anzusehen als Tweetbot für das iPhone 6 Plus.

Pocket Casts läuft auf Android noch ein Ticken flüssiger, gReader ist dank einiger zusätzlichen Funktionen mindestens gleichwertig zu Reeder, die Android Version von Pocket ist ebenfalls sehr empfehlenswert.

Akku

Der Akku ist eines der vielen Highlights des OnePlus One. Da ich noch kein iPhone der 6. Generation benutzt habe, kann ich also nicht vergleichen, wie lange die neuen iPhones (die ja in dieser Hinsicht sich wohl auch merklich gebessert haben) bei meinem Nutzungsverhalten durchhalten.

Im allgemeinen Akkutest von tom's Guide schneidet das OnePlus One jedenfalls nicht allzu schlecht ab. Dies kann ich absolut bestätigen. Während ich von früheren iPhones und Smartphones im allgemeinen es gewohnt war, dass allerspätestens Abends wieder das Ladekabel angestöpselt werden musste, hält mein OnePlus One locker 2 Tage durch. Bei meiner Nutzung ist dies schon beachtlich.

Fazit

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, das OnePlus One hat es tatsächlich geschafft mich von iOS weg und in die Android Welt zu ziehen.

It just works scheint dieser Tage nicht unbedingt für Apple zu gelten, sondern eher für das OnePlus One. Ein toller Bildschirm, eine sich schön anfühlende und Sicherheit gebende Rückseite und eine Android Welt mit Cyanogenmod Geschmack die mich fürs erste überzeugt hat.

Natürlich werde ich spätestens nächstes Jahr wieder vor einer Entscheidung stehen und mir genau angucken wie sich iOS 8 entwickelt hat, was ein eventuelles iOS 9 verspricht und - besonders wichtig - ob mich die neue iPhone Generation 2015 beeindrucken kann. Aber vorerst bleibe ich auf jeden Fall beim OnePlus One. Auch OnePlus möchte 2015 ihr zweites Smartphone herausbringen, ich bin jetzt schon sehr gespannt.

Test: Die beste Podcast App für das iPhone - Teil 1: Pocket Casts & Castro

Ich bin ein großer Podcast-Freak. Podcasts höre ich eigentlich jederzeit und machen eine ansonsten schnell langweilig werdende Tätigkeit relativ angenehm. Ob Bahn- und Autofahrten oder Haushaltsarbeiten, Podcasts gehen immer.

Zum Glück macht es die iOS Applandschaft mittlerweile relativ einfach in Podcasts einzusteigen und Vergnügen daran zu finden. Es gibt wirklich eine Vielzahl von sehr guten Podcasts Apps, jede von ihnen mit eigenen Vor- und Nachteilen, sodass es für jeden Podcast Konsumierer die genau richtige App gibt. In diesem Artikel möchte ich zwei Podcast Apps für iOS vorstellen.

Pocket Casts

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Pocket Casts ist wohl der vom Namen her die berühmteste Podcast App. Ursprunglich zuerst nur für Android erscheinend, machten sich die Entwickler schnell nach der Veröffentlichung auch einen Namen im iOS Bereich.

Stärken

Pocket Casts ist das Arbeitstier unter den Podcast Apps und bestens geeignet für Nutzer die eine große Anzahl von Podcasts abonniert haben und vernünftig verwalten möchten. Es können persönlich individualsierbare Listen erstellt werden, beispielsweise mit neuen Episoden von ausgewählten Lieblingspodcasts, oder von Folgen die man schon angefangen, aber noch nicht beendet hat.

Pocket Casts muss dank der Server Infrastruktur nicht selbstständig vom iPhone jeden einzelnen Podcast abfragen, ob inzwischen eine neue Folge veröffentlich wurde, sondern erledigt dies zentral auf ihren Servern. Dies ist schonender für den Akku und das limitierte mobile Datenvolumen, gerade wenn man viele Podcasts abonniert hat.

Wer ab und zu auch mit einem Android Smartphone unterwegs ist, wird die Synchronisationsmöglichkeit zu schätzen wissen. Damit werden gehörte Folgen auf beiden Systemen immer aktuell gehalten.

Schwächen

Die Tatsache, dass Pocket Casts auf Vielnutzer optimiert ist und viele Einstellungsmöglichkeiten bietet, ist auch gleichzeitig der größte negative Punkt der App. Das Design ist zwar klar, wirkt aber gerade im Vergleich zu anderen Apps etwas altbacken. Neuen Nutzern, die vorher noch nicht mit einer Podcast App zu tun gehabt haben werden Schwierigkeiten und sich möglicherweise überfordert fühlen.

Preis und Link zum App Store

Pocket Casts ist zum Preis von momentan 3,99€ im iOS App Store erhältlich. Link zum Download


Castro

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Stärken

Castro ist das Gegenteil von Pocket Casts. Die App ist optisch sehr ansprechend und auch für Anfänger gut verständlich und leicht zu bedienen. Das Einstellungsmenü enthält die wichtigsten Funktionen und ist weitestgehend selbsterklärend. Castro setzt auf Wischbewegungen anstatt von Bedienelementen und ist intuitiv zu bedienen. Für jeden abonnierten Podcast kann individuell eingestellt werden, ob jede Folge herunterladen werden soll und wie viele Folgen dieses Podcasts insgesamt auf iPhone gespeichert werden sollen.

Neben dem Design der App besteht eine weitere sehr große Stärke von Castro in der Audio Bearbeitung. Oft möchte man Podcasts entweder in langsamerer Geschwindigkeit oder in schnellerer Geschwindigkeit hören, dann schlägt die große Stunde von 'Enhanced Audio', einem für Sprache optimierten Audio Algorithmus. Proben kann man auf der Homepage von Castro nachhören.

Schwächen

Castro wird sehr unübersichtlich, sobald man viele Podcasts abonniert hat und mit dem hören der einzelnen Folgen nicht nachkommt. Dann bildet sich in der Episoden Spalte eine lange Liste, die alle ungehörten Folgen anzeigt, unabhängig davon, ob diese schon heruntergeladen wurden oder noch nicht. Die Möglichkeit die neuen Folgen von Lieblingspodcasts ganz oben anzeigen zu lassen besteht nicht, alle Folgen werden gleichberechtigt nach Datum sortiert.

Castro ist zum Preis von momentan 3,99€ im iOS App Store erhältlich. Link zum Download

Weitere Apps

Neben den beiden hier vorgestellten Apps gibt es natürlich auch noch ein paar andere Apps, von denen ich viel gutes gehört habe. Dabei seien vor allem das gerade vor ein paar Wochen erschienende Overcast sowie der Klassiker Instacast genannt. Da ich diese beiden Apps allerdings noch nicht so lange nutze wie die oben getesteten, werde ich Reviews dazu noch nachreichen.

iPhone Tipps zur Verlängerung der Batterielaufzeit

iOS 7 made it super fun to close your apps: all you have to do is double-click the home button and swipe up on the app preview to blast it into a digital black hole. What most people tell you is that closing your apps will save your battery life because it keeps the apps from running in the background. Wrong.
Yes, it does shut down the app, but what you don't know is that you are actually making your battery life worse if you do this on a regular basis. Let me tell you why.

Der umfassende Akku Guide zu iOS 7.1 von dem ehemaligen Genius Bar - Mitarbeiter Scotty Loveless schwirrt schon ein paar Wochen im Netz herum ist aber zu gut, um ihn hier nicht noch einmal zu erwähnen. Auf manche Tipps könnte man unter Umständen selber kommen, es ist aber hilfreich sich noch einmal bewusst durch die Liste der Apps mit aktivierter Hintergrundaktualisierung und Ortungsdienst-Freigabe zu scrollen und sich bei jeder App zu fragen, ob man dies für die jeweilige App auch wirklich benötigt.

Besonders bei Facebook soll laut Loveless die Hintergrundaktualisierung einiges an Batterielaufzeit fressen. Ein Tipp auf den ich persönlich nicht gekommen wäre, ist das Beenden von Apps im Multitasking Bildschirm. Hier sollte man auf die eigene Energieverwaltung des iPhones vertrauen und Apps nicht manuell beenden, da dies nicht nur kontraproduktiv ist, sondern letztendlich sogar noch mehr Akku zieht.

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