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Alle Artikel zu "Google"

Ja, DuckDuckGo hat relevantere Suchergebnisse als Google

duckduckgo-google-vergleich

Ich habe ja schon einige Gründe aufgezeigt, warum ich nach Dingen im Internet nicht mehr mit Google sondern mit DuckDuckGo suche.

Hier ein weiteres anschauliches Beispiel, das auch aufzeigt warum mir Google als Unternehmen nicht so symphatisch ist und – zumindest aus meinem Privatleben – so gut wie möglich von ihnen entfernen möchte.

Für den Suchbegriff iPhone SE bringt es Google tatsächlich fertig mir Above the fold (also innerhalb des dargestellten Bildschirmbereichs ohne Scrollen) kein einziges relevantes Ergebnise zu liefern. Die wertvollen ersten vier "Suchergebnisse" werden nämlich durch Werbung zu genau diesem iPhone belegt. Anschließend nimmt ein großer Block an Nachrichten aus ‚Google News‘ den restlichen verbleibenden Platz ein. Unfassbar.

Und DuckDuckGo? Die machen es richtig. Ganz oben wird prominent der Wikipedia Artikel zum iPhone SE mit einem Textausschnitt aus eben diesem Artikel angezeigt, den man auf Wunsch weiter ausklappen kann oder direkt mit einem Klick zum vollständigen Artikel bei Wikipedia gelangt. Als erstes Suchergebnise nach diesem Wikipedia Artikel wird die Apple Seite zum iPhone SE aufgeführt, garniert mit dem gut sichtbaren Label "offizielle Seite".

Dieses kleine Beispiel sagt meiner Meinung nach alles aus. Auf der einen Seite Google, die mir keine relevanten Ergebnisse sondern schlicht nur Werbung liefern und auf der anderen Seite DuckDuckGo, die mir ohne jegliche Werbung oder Sponsoren relevante Ergebnisse einblenden und deutlich die offizielle Seite kennzeichnen. Ich weiß schon, warum ich DuckDuckGo nutze...

Google Now wird unheimlich

Then I get emotional. Google made me cry. I went for 'OK Google, show me some of my photos from Nice, France'.

She came back saying this to me:

"According to Gmail, firstly let me express my deepest sympathy to you, your mum and the whole family at your loss. Your dad was a fantastic man, as I am sure you already know."

Ich werde ja öfter gefragt, warum ich mittlerweile versuche so wenig wie möglich Produkte von Google zu nutzen. Ein wenig habe ich ja auch schon in meiner Serie Mein digitales Leben ohne Google dargelegt. Hier kommt ein weiterer.

Hier erhält Google Now über eine sechs Jahre alte Email bei Gmail Informationen über den Todesort des Vaters. Während dieser Reddit Nutzer das als positiv empfand, finde ich dies in höchstem Maße creepy und unangenehm. So viele Informationen soll keine Datenbank über mich haben und auf eine Roboterstimme mit Mitleid kann ich gerade noch so verzichten.

Weiter Horrorgeschichten befinden sich in den Kommentaren des Reddit-Threads.

Link: Reddit

Der Gmail Aprilscherz 2016 – das ging daneben

Der 1. April. Ein Tag, der mir persönlich mittlerweile nur noch auf die Nerven geht. Jedes Unternehmen und jede Person in Sozialen Medien oder sogar Offline fühlt sich dazu aufgerufen "witzige" Meldungen zu schreiben oder "witzige" Features in ihr Produkt einzubauen.

Auch Google probiert sich Jahr für Jahr daran. Doch in diesem Jahr hat man mit dem "Scherz" für Gmail eher in die Tonne gegriffen. Als neues Feature wurde im offiziellen Google-Blog Gmail Mic Drop vorgestellt. Das fügt der gesendeten Email ein Minion-Gif bei und soll das Ende dieser Konversation symbolisieren.

Theoretisch ein sogar relativ lustiger Aprilscherz, wenn er richtig funktionieren würde. Denn im Gmail Help Forum stapeln sich wenige Stunden nach der Einführung schon die Beschwerden. Viele haben aus Versehen auf den neuen "Gif einfügen und Email senden" Button gedrückt, der sich direkt neben dem normalen "Senden" Button befindet. Einige sind sich sicher, auf den normalen Button gedrückt zu haben, sehen aber in ihrer ausgehenden Email trotzdem besagtes Gif.

Die Folgen? Katastrophal mag es wirklich ziemlich gut treffen. Da wäre zum Beispiel der Bestatter, der den trauernden Eltern der gerade verstorbenen Tochter eine Email mit diesem Gif schickt. Oder der frustrierte Jobsuchende, der seine Bewerbungsemail aus Versehen mit diesem Gif verziert.

Zwei von unzähligen verärgerten Mitteilungen und Rückmeldungen aus dem Gmail Help Forum. Dieser Aprilscherz ist für Google wahrlich richtig nach hinten los gegangen. Man kann Aprilscherze ruhig machen und die Idee hinter diesem ist ja auch nicht so übertrieben schlecht. Allerdings hätte Google zu jeder Zeit sicher stellen müssen, dass kein einziger Nutzer dieses Gif unfreiwillig und unbeabsichtigt schickt. Über Emails kommuniziert man nicht nur lustige Dinge, sondern natürlich auch ernste und seriöse Themen, da kann man so etwas nicht bringen. Mittlerweile scheint auch Google dieses Feature unangenehm zu sein, es wurde (vorläufig?) wieder entfernt. Der Imageverlust und die Unsicherheit beim Nutzen von Gmail (eine Email wurde ohne aktives Zutun des Nutzers nachträglich beim Senden noch verändert) werden aber sicherlich immens sein.

Erweiterungen in Chrome tracken die Nutzer

Man hatte es schon länger vermutet oder sogar angenommen, jetzt haben die Experten des Sicherheitsanbieters Detectify den Beweis erbringen können: Einige der populärsten Erweiterungen im Chrome Web Store telefonieren nach Hause zum Entwickler und geben u.a. Links der besuchten Seiten, Authentifikation-Tokens und alle gesammelten Cookies in fremde Hände.

Warum tun dies die Entwickler?

Many of these extensions are being paid per user by the third party to install the tracking code in their extensions. We’ve seen some indications on Chrome Extension-forums that it’s around $0.04 per user/month. For plugins with over tens and hundreds of thousands of users that equals a substantial amount of monthly income.

Weitergehende Informationen und eine unvollständige Liste der betroffenen Erweiterungen findet man im Detectify Blog. Wirklich schützen kann man sich dagegen kaum, man sollte aber generell so wenige Erweiterungen wie möglich installieren und nur von bekannteren Firmen / Dienstleistern.

Link:

Chrome is still a threat to your MacBook's battery

While reviewing the new MacBook Pro with Retina display, I ran the usual Verge battery test on Apple’s new machine. With the screen set to 65 percent brightness, it cycles through a series of websites until the laptop’s battery gives out. The native Safari made the new Retina machine look good: 13 hours and 18 minutes. Google’s Chrome, on the other hand, forced the laptop to tap out at 9 hours and 45 minutes.

If I’m taking off on a trip from London, then Safari would be with me all the way to Tokyo, Hong Kong, Taipei, or Seoul. Chrome would require a pit stop to recharge somewhere over the Indian subcontinent. Not to put too fine a point on it, but this is insane. It’s the same exact computer. The battery, the processor, the memory — nothing changes but the web browser and the MacBook’s endurance is suddenly scythed down by a whopping three and a half hours.

Natürlich ist Chrome praktisch und eigentlich fast schon alleine wegen dem integrierten und automatisch aktualisierten Flash Player eine sichere Empfehlung.

Doch Chrome frisst auch unter OS X 10.10 noch immer sehr viele Ressourcen, bringt Lüfter von MacBooks auf Maximalleistung und kostet dem MacBook-Nutzer unfassbare 3 1/2 Stunden Akkulaufzeit.

Link: The Verge

Google Fotos und Carousel mit Updates

Es tut sich so langsam mal wieder etwas im Bereich Foto Management. Bislang ist mein bisheriger Workflow seit immerhin 6 Monaten gleich geblieben, es kommt nun aber wieder Bewegung in den Markt.

Google Fotos

Google wird im Laufe der nächsten Wochen die Fotos Kategorie aus Google+ entfernen und stattdessen in Google Drive integrieren. Ein absolut überfälliger Schritt, Fotos endlich aus Google+ abzukoppeln, in Google Drive macht dies wesentlich mehr Sinn.

Gespannt bin ich aber auf die Integration und die Verbesserungen. Das was ich bislang vom "neuen" Google Fotos in Drive gesehen habe, hat mich jedenfalls nicht vom Hocker gehauen. Hier kann man nur hoffen, dass Google ein bisschen mehr tun wird um Fotos attraktiver zu machen, bislang waren die Funktionen sehr Benutzerunfreundlich.

Carousel

Auch die Dropbox App Carousel hat ein Update aus der Kategorie "na endlich" spendiert bekommen. Schon vor etwa einem Jahr hatte ich mich beklagt, dass Carousel alle Fotos aus Dropbox herauszieht, ohne Einstellmöglichkeiten zum Ignorieren bestimmter Ordner. Dies hat die App für mich bislang unbenutzbar gemacht.

Dies war für mich ein absolut unverzichtbare Funktion, die damals meiner Meinung nach auch von vielen nachgefragt wurde. Nie hätte ich gedacht, dass wir auf diese Funktion ein ganzes Jahr warten mussten.

Auch wenn die Umsetzung dieser neuen Funktion unnötigerweise umständlich gemacht wurde - statt einem Menü zum An- und Abwählen von Ordnern, muss man stattdessen unerwünschte Fotos aus diesen Ordner an- und wegklicken - gibt es diese immerhin nun überhaupt.

Wenn nun bald die neue OS X Photos App einsatzbereit ist, werde ich meinen kompletten Workflow noch einmal analysieren und auf den Prüfstand stellen, mit der neuen Funktion zum Ignorieren von bestimmten Ordnern ist Dropbox für mich jedenfalls nun wieder viel interessanter geworden.