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Alle Artikel zu "Foto Management"

Für schöne Fotonamen auf dem Mac: ExifRenamer

Für schöne Fotonamen auf dem Mac: ExifRenamer

Ein kurzer Tipp an alle die, die ein ähnliches Problem wie ich haben und auf der Suche nach einer schnellen, einfachen und sogar kostenlosen Lösung sind: Ich bin ja in Sachen Fotoverwaltung auf Picasa umgestiegen. Dies klappt auch ziemlich gut. Eine Sache hat mich aber ziemlich genervt. Offensichtlich ist an der Funktion der Satz-Umbennenung von Fotos (Bulk Rename) irgendetwas kaputt. Anstatt wie von mir gewünscht werden Fotodateien nicht ins Format "Tag.Monat.Jahr_Stunde-Minuten" umbenannt, sondern aus irgendwelchen Gründen in "Tag.Monat.Jahr_Stunde-Minuten-Jahr-00-xy". Hier kommt nun ExifRenamer in Spiel.

Meine neue Fotoverwaltung mit Picasa (OS X)

Nach einer vollständigen Neuinstallation von OS X habe ich mich an ein heißes Eisen gewagt, der Fotoverwaltung. Mehr schlecht als recht habe ich mich in den letzten Jahren durch iPhoto gequält und konnte mich aber dennoch nicht dazu entschließen entsprechende Alternativen ernsthaft auszuprobieren. Nun habe ich es geschafft und möchte in diesem Artikel meinen neuen Workflow mit Picasa kurz beschreiben.

Symbolbild: Softwarequalität unter OS X 10.10

fotos

Schon bei meinem ersten Bericht über Fotos hatte ich angemerkt, dass ich in der Jahresübersicht viele noch nicht indexierte Bilder sehe, die statt einem kleinen Thumbnail pro Bild eine weiße Fläche zeigen.

Ein Monat später - keine Verbesserung. Im Gegenteil. Das Foto oben zeigt, wie es mittlerweile bei mir in der größten Ansicht aussieht: Es werden überhaupt keine Bilder mehr angezeigt, erst nach einem Doppelklick öffnet sich das Foto. Natürlich habe ich die iCloud Einstellung auf "Originale auf diesen Mac laden", warum also das Cloud Symbol statt des eigentlichen Bildes erscheint ist mir also völlig unklar.

Die iCloud ist aber auch so eine Sache für sich. Seit mehreren Wochen steht der Zähler bei dem Wert "615 Objekte hochladen", ohne Fehlermeldung oder Möglichkeit zu beheben.

Mittlerweile sehe ich das neue Fotos als Rückschritt zu iPhoto. Keine automatische Importiermöglichkeit und fehlerhaftes Anzeigen von Bildern wiegen einfach schwerer als das etwas bessere Design. Von der versprochenen besseren Performance und Schnelligkeit habe ich im übrigen auch noch nichts mitbekommen, nur in den ersten Tagen war es gefühlt ein wenig schneller. Mittlerweile auch in diesem Bereich für mich keine Verbesserung zu iPhoto mehr.

Automator actions, geotags, and more advanced tricks for Photos for OS X

Jason Snell erklärt einige erweiterte Funktionen für Fotos. Was mir bislang noch nicht ins Auge gesprungen ist, worauf mich dieser Artikel aber aufmerksam gemacht hat, ist die fehlende Möglichkeit Bildern in Fotos einen Geotag zuzuweisen. Für mich absolut unverständlich, dass dies (bislang?) fehlt. Möchte man also auch Bildern aus einer Kamera ohne GPS Funktion einen Ort zuweisen, muss man diese Bilder erst auf den Mac importieren, mittels einer anderen App den Ort zuweisen und erst dann in Fotos importieren. Umständlich geht es auch nicht mehr...

Link: Macworld

Google Fotos und Carousel mit Updates

Es tut sich so langsam mal wieder etwas im Bereich Foto Management. Bislang ist mein bisheriger Workflow seit immerhin 6 Monaten gleich geblieben, es kommt nun aber wieder Bewegung in den Markt.

Google Fotos

Google wird im Laufe der nächsten Wochen die Fotos Kategorie aus Google+ entfernen und stattdessen in Google Drive integrieren. Ein absolut überfälliger Schritt, Fotos endlich aus Google+ abzukoppeln, in Google Drive macht dies wesentlich mehr Sinn.

Gespannt bin ich aber auf die Integration und die Verbesserungen. Das was ich bislang vom "neuen" Google Fotos in Drive gesehen habe, hat mich jedenfalls nicht vom Hocker gehauen. Hier kann man nur hoffen, dass Google ein bisschen mehr tun wird um Fotos attraktiver zu machen, bislang waren die Funktionen sehr Benutzerunfreundlich.

Carousel

Auch die Dropbox App Carousel hat ein Update aus der Kategorie "na endlich" spendiert bekommen. Schon vor etwa einem Jahr hatte ich mich beklagt, dass Carousel alle Fotos aus Dropbox herauszieht, ohne Einstellmöglichkeiten zum Ignorieren bestimmter Ordner. Dies hat die App für mich bislang unbenutzbar gemacht.

Dies war für mich ein absolut unverzichtbare Funktion, die damals meiner Meinung nach auch von vielen nachgefragt wurde. Nie hätte ich gedacht, dass wir auf diese Funktion ein ganzes Jahr warten mussten.

Auch wenn die Umsetzung dieser neuen Funktion unnötigerweise umständlich gemacht wurde - statt einem Menü zum An- und Abwählen von Ordnern, muss man stattdessen unerwünschte Fotos aus diesen Ordner an- und wegklicken - gibt es diese immerhin nun überhaupt.

Wenn nun bald die neue OS X Photos App einsatzbereit ist, werde ich meinen kompletten Workflow noch einmal analysieren und auf den Prüfstand stellen, mit der neuen Funktion zum Ignorieren von bestimmten Ordnern ist Dropbox für mich jedenfalls nun wieder viel interessanter geworden.

iPhoto mit mehreren Apple IDs und Fotostreams

Mit iOS 8 und OS X 10.10 stellte Apple auch gleichzeitig die Familienfreigabe vor. Eigentlich eine tolle Sache: Mitglieder einer Familie haben Zugriff auf eine gesamte Bibliothek von u.a. gekauften Apps, Büchern und Filmen.

Um die Vorteile einer jeweils eigenen Apple ID (iMessage, Find my friends etc.) nutzen zu können, haben meine Freundin und ich beschlossen jeweils eigene Apple IDs zu nutzen, die dann zu einer Familie verknüpft sind.

Bislang war unser Setup in Sachen Fotos ziemlich einfach. Mit einer Apple ID wurden alle von uns mit den eigenen iPhones geschossenen Fotos dank Fotostream direkt auf den Mac übertragen und in iPhoto importiert. iPhoto ist die Software, die wir zur Verwaltung unserer Fotos nutzen.

Mit unterschiedlichen Apple IDs ist dies nun nicht mehr möglich, auch nicht als Familie. Es ist (momentan) in iPhoto auf dem Mac nicht möglich mit zwei unterschiedlichen Apple IDs eingeloggt zu sein und Fotos von beiden Fotostreams herunterzuladen. iPhoto beobachtet lediglich einen Fotostream, kennt aber seit Yosemite auch noch einen Family-Fotostream.

Es bestehen nun zwei Möglichkeiten:

  • Family Fotostream: Meine Freundin müsste regelmäßig neu geschossenen Fotos markieren und auf ihrem iPhone in den Family-Fotostream schieben. Der Nachteil an dieser Methode ist, dass nichts davon automatisch verläuft und man sich immer daran erinnern muss regelmäßig Fotos für diesen Fotostream freizugeben. Gibt man keine Fotos frei, werden diese auch nicht in iPhoto erscheinen.

  • Dropbox: Wir haben uns stattdessen für den Umweg über den automatischen Foto und Video Uploader in der offiziellen App von Dropbox entschieden. Dieser freigegebene Ordner (Kamera Uploads) wird auf dem MacBook von Hazel überwacht. Kommen dort neue Objekte an, verschiebt Hazel diese automatisch in den Auto Import-Ordner von iPhoto (/ Benutzer / Benutzername / Bilder / Bibliothek iPhoto / Auto Import). Beim nächsten Start von iPhoto werden diese dann importiert.

Für uns funktioniert die Dropbox Methode ganz gut, auch wenn natürlich die vorherige Lösung mit einer Apple ID und somit einem Fotostream um einiges eleganter war. Wir hoffen ganz stark, dass Apple nächstes Jahr mit der angekündigten Fotos App für OS X irgendetwas an dieser Problematik verbessern kann. Optimal wären für uns natürlich die Möglichkeit einer Einbindung von zwei Fotostreams aus unterschiedlichen Apple IDs. Dies sollte nicht so schwer zu implementieren sein und sicherlich vielen Familien in der gleichen Situation einiges vereinfachen.

Fotoverwaltung und Backup im Jahre 2014

Every solution I listed above had some sort of platform-specific tradeoff. Email, on the other hand, is a universal solution. Is is the perfect solution? Not by a longshot. I want to strangle anyone that sends me several megabytes worth of attachments. Some mail servers will even outright reject such a thing. You can’t deny however that it is still right now the most viable solution for semi-private photo sharing no matter what silicon valley tries.

Justin Williams - carpeaqua

Meine Foto Bibliothek ist etwa 50 GB groß. Nachdem ich in den letzten Jahren begeisterter Nutzer von sowohl Everpix (seit Dezember 2013 pleite) und Loom (aufgekauft und geschlossen durch Dropbox im April 2013) gewesen bin, stehe auch ich nun ratlos da. Gibt es überhaupt eine Zukunft für eine Lösung, die sich darauf konzentriert alle meine Bilder sicher aufzubewahren, diese mir schön darstellt und das Teilen mit Freunden und Bekannten leicht macht? Genau dies lieferten Everpix und Loom.

Meine Bilder waren sowieso schon automatisch hochgeladen, um sie zu versenden reichten zwei Mausklicks und der Empfänger hatte die Wahl die ausgewählten Bilder Online anzuschauen oder direkt herunterzuladen. Einfacher ging es nicht. Wie stehen nun die Zukunftschancen und Aussichten für verbliebene, ähnliche Services wie Picturelife? Lohnt es sich wirklich noch ein weiteres Mal das ganze wochenlange Prozedere (Upload-Geschwindigkeit in Deutschland sei Dank) durchzuführen? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.