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Alle Artikel zu "Facebook"

Deinstallation der Facebook App spart Batterielaufzeit

Die (Android) Facebook App macht das Smartphone langsamer und nuckelt auch im Standby genüsslich am Akku. Bislang nur teilweise belegte Vorurteile, doch jetzt gibt es zum ersten Mal etwas genauere Zahlen, wie viele Ressourcen die App tatsächlich in Anspruch nimmt.

Twitter und das gefährliche Spiel mit der Timeline

Wenn man mich fragt, welches das Soziale Netzwerk meiner Wahl ist um Informationen zu erhalten und sich auszutauschen, gebe ich ohne zu zögern Twitter als Antwort.

Twitter setzte sich von Facebook dahingehend ab, dass man immer sicher sein konnte, dass jeder Tweet gleich behandelt wird. Es spielt keine Rolle, ob derjenige dem man folgt nur 10 oder aber 10 Millionen Follower hat, jeder Tweet wird angezeigt. Man hat sich schließlich einmal entschlossen beiden zu folgen und ist somit interessiert an neuen Tweets von beiden Personen.

Facebook dagegen ist immer aktiv dabei das "Erlebnis" Timeline zu verändern, natürlich nur zum Wohle des Nutzers, wie immer versichert wird. Man kann sich nie sicher sein, ob wirklich alle Ereignisse angezeigt wurden, oder nur die, die Facebook als geeignet empfand...

Doch leider bewegt sich auch Twitter mehr und mehr in diese Richtung. Nachdem Nutzer der offiziellen Twitter Apps und des Web Clients schon lange Promoted Tweets ertragen mussten, folgt die nächste Neuerung:

Additionally, when we identify a Tweet, an account to follow, or other content that's popular or relevant, we may add it to your timeline. This means you will sometimes see Tweets from accounts you don't follow. We select each Tweet using a variety of signals, including how popular it is and how people in your network are interacting with it. Our goal is to make your home timeline even more relevant and interesting.

Twitter Help Center

Nun werden also auch noch Tweets angezeigt, die von anderen favorisiert werden. Wozu also auch noch die Unterscheidung Favorit und Retweet, wenn schlussendlich beide in fremden Timelines landen? Ich verstehe nicht, welchen Sinn dies hat.

Man darf also gespannt sein und auch ein wenig Angst haben, wie Twitter in Zukunft den Service verschlimmbessern möchte. Gerade um die Manipulation der Timeline und das Ende der Gleichheit von Tweets mache ich mir die größten Sorgen.

Solange es diese Änderungen nicht in die API für Dritt-Apps schaffen (Tweetbot ist der Client meiner Wahl für iOS und Mac), muss ich diese - zumindest momentan - noch nicht miterleben.

Twitter Keeps Feeling Less and Less Like Twitter

Twitter used to be very simple and clear: you have 140 characters to write whatever is on your mind. When you post it, it gets shared with anyone who’s interested in what you have to say.
Now, it’s far different. Twitter now encourages adding a photo. Or two. Or many. What the hell is happening? Or apparently now a video as well. There’s a multitude of problems with all of this.

Twitter möchte unbedingt etwas sein, was die meisten Nutzer eigentlich gar nicht wollen. Twitter stand mal für Einfachheit und  Übersichtlichkeit, mittlerweile orientiert es sich immer weiter an Facebook und möchte ein vollwertiges Soziales Netzwerk sein.

Link:

Facebook's friend problem

Facebook is still far and away the best site for sharing photos with friends, but pretending that the acquaintances we’ve accumulated during life are our friends is an outdated way of thinking about social networking. Facebook — the identity service of our age — is not in grave danger, but its conventional ideas of a "friend feed" might be. People-watching will always be fun, and Facebook fills that need, but the future of social networking will likely look very different — filled with smaller, contextual places to share different kinds of things.

Facebook Gründer Mark Zuckerberg sieht sein Unternehmen als persönliche Zeitung mit Geschichten, Artikeln und Bildern von Freunden und Bekannten. Doch ist es das wirklich und möchte man das? Facebook macht es immer noch unnötig kompliziert gewisse Inhalte nur mit bestimmten "Freunden" zu teilen.

In den USA äußerst populäre Apps wie Snapchat machen es besser. Hier wählt man bei einer Statusmitteilung oder Upload eines Bildes direkt aus, wer diesen Inhalt sehen kann. Nur diese Leute sehen den Inhalt, kein anderer bekommt etwas mit. Privatsphäre und Kontrolle über seine Daten spielt in den Köpfen der Menschen wieder eine größere Rolle, aber trotzdem möchte man einerseits Leuten mit denen man jahrelang bei Facebook befreundet war nicht mit einer "Entfreundung" vor den Kopf stoßen, aber andererseits auch nicht, dass diese Personen alle Inhalte zu sehen bekommt.

Facebook muss Lösungen finden, irgendwann wird jeder vor solchen Problemen stehen.

Link: The Verge

Facebook Anonymous Login

Auf seiner Entwicklerkonferenz f8 hat Facebook gestern den Anonymous Login vorgestellt. Damit kann man sich auf Seiten die eine Anmeldung über Facebook anbieten einloggen und identifizieren, ohne dieser Seite Zugriff auf alle persönlichen Daten bei Facebook zu gewähren.

Damit möchte Facebook die Hemmschwelle senken sich mit dem Facebook Account auf Dritt-Seiten einzuloggen, was definitv eine bequeme Sache ist. Man muss sich kein neues Passwort ausdenken und merken, keine Emailbestätigung abwarten und kann direkt loslegen. Der "anonyme Login" kann auch für Apps genutzt werden die sich nur auf der Facebook Plattform befinden, z.B. Spiele.

Erasing that risk will make people even more comfortable using Facebook as their universal sign-in across the Web and app ecosystem. Which is great for Facebook as a utility; even if people aren’t visiting Facebook as often, they’re using it constantly to interact with other services. Though it’s allowing users to sign into third party services anonymously — by provided those services with a unique code that can’t be tied back to the person’s Facebook account — their use of those services won’t be anonymous to Facebook. Facebook the data broker will still know every service their users are signed up for, making them even more valuable to advertisers who want to target particular groups.

Kashmir Hill - Forbes

Allerdings sollte man bedenken, dass die Nutzung mitnichten anonym ist. Es werden lediglich keine Daten an den Seitenbetreiber oder die benutzte App weitergegeben. Facebook selber kann dennoch Nutzungsdaten einsehen und z.B. für Analysen nutzen.