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Microsoft Outlook: Auf Android und Mac OS X für mich nicht nutzbar

Microsoft Outlook: Auf Android und Mac OS X für mich nicht nutzbar

Microsoft bringt mich zur Verzweiflung. Seit Steve Ballmer weg ist und Satya Nadella am Ruder steht, hat das Unternehmen aus Redmond so viele gute Ideen präsentiert und macht so viele Sachen richtig, aber irgendwie steckt in wirklich jedem Produkt das ich ausprobieren möchte auf den letzten Metern der Wurm drin und hinterlässt so lediglich einen halbfertigen Eindruck. Hier beispielhaft einmal ‚Outlook‘.

Android und das Problem mit vernünftigen RSS Apps – Lichtblick ‚FeedMe‘

Seit 3 Monaten bin ich nun ausschließlich mit Android unterwegs und ziemlich glücklich damit. Während ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass mir "hier" gute Twitter Apps fehlen (von denen es aber mit Fenix, Falcon Pro 3 und Talon aber gleich 3 sehr gute gibt), waren doch vor allem vernünftige RSS Reader unter Android eher Mangelware.

Noch besser zusammenarbeiten: '1Password for Teams'

1Password ist der Passwortmanager meiner Wahl. Wenn es 1Password nicht geben würde, ich glaube, ich wüsste nicht mehr weiter. Täglich kommt man mit immer mehr Passwörtern in Berührung und wer sich die individuellen Passwörter zu diversen Foren, Emails und Servern im Kopf merken kann, verdient meinen Respekt.

Nun geht auch 1Password den ähnlichen Weg wie Konkurrent LastPass (mit LastPass Enterprise) und bietet Lösungen für Teams, Gruppen oder kleine Unternehmen an, die ihre Passwörter unter mehreren Mitarbeitern verwalten möchten.

Browser Fairy: Individuelle Browser Wahl für Mac OS X

Wenn man unter OS X neben dem gewählten Standardbrowser je nach Anwendungszweck noch andere Browser nutzen möchte, sind jeweils einige Klicks und Einstellungen nötig. Browser Fairy nimmt diese Arbeit ab und hilft nach vordefinierten Regeln beim Browserwechsel-Tanz.

MetrO - Offline Navigation in Öffentlichen Verkehrsmitteln

In den meisten Großstädten kann man sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schneller, günstiger und komfortabler fortbewegen als mit dem Auto. Der Nachteil liegt dann aber darin, dass man sich aufgrund mangelnder Ortskenntnisse auf der Karte vor jeder Fahrt die Verbindung zum Ziel genau ausgucken und merken muss. Apps der örtlichen Verkehrsbetriebe sind zwar oft vorhanden, aber dann meist in einer anderen Sprache, schwer zu bedienen oder setzen eine Internetverbindung voraus. Hier kommt die iOS App MetrO ins Spiel, die die passende Verbindung zum Ziel Offline heraus sucht.

Spark: Neuer Email Client aus dem Hause Readdle

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Email Clients für iOS gibt es sprichwörtlich fast so viele wie Sand am Meer. Ich selber habe schon öfter Apps wie Outlook und Dispatch ausprobiert, bin aber letztendlich wieder zum iOS-eigenen Mail zurückgekehrt.

Am heutigen Tag wurde nun mit Spark ein neuer Email Client für iOS/iPhone veröffentlicht. Die Entwickler hinter Spark sind die Produktivitäts-Profis von Readdle, die sich mit tollen Apps wie Documents und Scanner Pro bereits einen guten Namen machen konnten.

Ich durfte Spark im Rahmen einer etwa einmonatigen Beta Testphase bereits testen und bin - so viel sei vorweg genommen - durchaus angetan von dieser App. Readdle bewirbt Spark mit der Tagline "you will like your email again" und möchte verändern wie wir mit Emails umgehen und uns den Umgang mit ihnen erleichtern.

Spark kommt mit (fast) jeder Art von Email Konto zurecht und bietet von Haus aus Unterstützung für Gmail, Exchange, Outlook, Yahoo und iCloud Mail an. Email Konten von anderen Anbietern / private Server können durch manuelle Eingabe von IMAP/SMTP Servern ebenfalls genutzt werden.

Posteingang

Der Posteingang bei Spark sieht im Grunde genommen so aus, wie man es von anderen Apps dieser Gattung auch kennt, erst auf den zweiten Blick erkennt man Unterschiede und Optimierungen. Die Smart Inbox spielt ihre Stärken dann aus, wenn viele Emails auf einmal hereintrudeln und man in den letzten Stunden keine Zeit hatte diese abzuarbeiten. Spark kategorisiert und priorisiert ankommende Emails in den Kategorien Personal, Notification und Newsletters und zeigt ungelesenen Emails beim Aufruf der App kategorisiert und nach Priorität gewichtet an.

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Emails kann man mit den mittlerweile aus vielen Apps bekannten Gesten schnell abarbeiten. Standardmäßig bedeutet eine kurz nach rechts gewischte Email diese als Un- bzw. Gelesen zu markieren und ein langer Wischer nach links archiviert diese Email. Umgekehrt, bedeutet eine kurze Wischgeste nach links, dass diese Email angepinnt/mit Sternchen versehen wird und ein langer Wischer bewegt die Email in den Papierkorb. Die Gesten lassen sich natürlich nach Belieben individuell anpassen und verändern.

Spannend sind auch die Widgets die sich wahlweise in der oberen Leiste des Posteingangs oder auf Abruf unten rechts befinden. Damit lassen sich beispielsweise schnelle Zugriffe auf bestimmte Posteingänge, Ordner oder Anhänge einrichten. Hier sind zukünftig viele weitere Widgets geplant, die sich über Amazon Statusbenachrichtigungen einer Bestellung, Wetterdaten oder Flugtracking erstrecken und vom jeweiligen Dienstleister oder einem Dritt-Unternehmen als sogenannte Card angeboten werden sollen. Hier hat Readdle mit Spark wirklich noch einiges vor.

Antworten und Lesebestätigung

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Was macht man üblicherweise mit Emails? Natürlich auf sie antworten. Readdle möchte hier mit Spark eine kleine Revolution anzetteln und verändern, wie wir auf Emails reagieren und mit ihnen interagieren. Anstatt für eine Antwort eine Mail mit Anrede, kurzem Text und Verabschiedung zu verfassen, bietet Spark standardmäßig mit den Antworten "Like", "Thanks" und "Smile" 3 verschiedene Möglichkeiten dem Absender schnell und kompakt Feedback zu geben. Diese Antwort wird dann natürlich aber auch demjenigen angezeigt, wenn dieser nicht Spark nutzt.

Natürlich möchte man auf diese Art und Weise nicht unbedingt (seriöseren) Geschäftspartnern oder Businesskontakten antworten, vor allem da unter jede Status Mitteilung eine Zeile "Werbung" für Spark zu sehen ist. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass sich solche kurzen Bestätigungsmeldungen in den nächsten Jahren durchaus etablieren und populärer werden können. Gerade bei Familie und Freunden habe ich die Erfahrung gemacht, dass äußerst positiv darauf reagiert wurde. Dies ist aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr als eine Vision von der Zukunft der Email, nach den Vorstellungen von Readdle. Es wird sich zeigen, in wie weit hier ein Weg für die Zukunft eingeschlagen wurde, oder ob ich selber auch in zwei Wochen keine Lust mehr darauf habe in dieser Form zu antworten.

Mit Spark erhalten mit den Read Recipes die altbekannten Lesebestätigungen wieder etwas mehr Aufmerksamkeit. Ist diese Funktion aktiviert, erhält man eine Push Nachricht sobald der Empfänger diese geöffnet hat. Theoretisch also ideal um wichtige Emails zu verfolgen und die Sicherheit haben, dass der Empfänger sie gelesen hat. Praktisch halte ich von dieser Funktion allerdings eher wenig, denn da das System Email keine eingebaute Lesebestätigung integriert hat (Corporate-Exchange Server etc. mal ausgenommen), wird der Email ein Code in Form eines unsichtbaren Bildes hinzugefügt, welcher beim Laden des Bildes eine Meldung an den Server abgibt. Man schickt also damit sozusagen ein kleines trojanisches Pferd an den Empfänger. Da ich absolut dagegen bin unsichtbare, eingebettete Codeschnipsel in meinem Namen zu versenden und ich auch keine Mail dieser Art empfangen möchte, bleibt diese - ansonsten sicherlich nützliche - Funktion für mich stets ausgeschaltet.

Anhänge / Speichern von Emails / Konnektivität

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Das Speichern von Email und dazugehörigen Anhängen ist in Spark so einfach wie bei keiner anderen App. Es lässt sich auswählen, welche Anhänge gespeichert werden sollen und eine Vielzahl von Services wie z.B. Dropbox, Evernote, Google Drive und iCloud Drive werden bereits unterstützt. Auch ist es möglich eine PDF Datei aus der Email zu erstellen, was beispielsweise eine Archivierung leichter möglich macht.

Dies realisiert Spark über eigens dafür programmierte Schnittstellen mit den einzelnen Services. Besonders bei Evernote bietet dies deutlich Vorteile gegenüber der normalen iOS Share Erweiterung. Es lassen sich mehrere Evernote Accounts hinterlegen (nützlich wenn man ein privates und ein geschäftliches Evernote Konto nutzt) und es wird eine Vorschau des gespeicherten Inhalts angezeigt. Besonders nützlich ist die Möglichkeit auswählen zu können welche der Anhänge einer Email gespeichert werden sollen. Während die iOS Share Erweiterung von Evernote direkt alles abspeichert, kann man mit der Spark Schnittstelle manuell auswählen, welche der Anhänge nicht gebraucht werden. Sehr nützlich, wenn man sein Evernote Notizbuch möglichst ordentlich halten möchte und unnötige Anhänge gar nicht erst den Weg hinein finden.

Emails können dabei wahlweise im Rich Text Format oder auch bereits als PDF exportiert in den verschiedenen Diensten gespeichert werden.

Kalender und Smart Search

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Spark bietet einen integrierten Kalender der Zugriff auf die in iOS eingerichteten Kalender bietet und zeigt diesen - z.B. als Widget - bequem an. Die Kalenderfunktion ist besonders nützlich, wenn man öfter Kalendereinladungen für Termine erhält. Hier genügt in Tap auf den Termin und Spark schaltet in die Kalenderansicht und zeigt sofort an, ob man an dem vorgeschlagenen Termin tatsächlich auch noch frei ist, oder nicht. Jedenfalls in der Theorie, in meiner Testzeit habe ich es nämlich nicht hinbekommen die bereits in iOS konfigurierten Kalender in den Spark Kalender zu integrieren. Einen expliziten Menüpunkt zur Verwaltung des Kalenders habe ich ebenfalls nicht gefunden. Somit musste ich mit abfinden, diesen Punkt erst mal nicht genauer zu testen und mich auf die Versprechungen und Präsentationen dieser Funktion verlassen.

Natürliche Spracheingabe für z.B. Kalendereinträge bieten mittlerweile fast alle Apps an, eine natürliche Sprachsuche für Emails war mir aber in dieser Form neu. Diese funktioniert bei Spark momentan zwar nur auf Englisch, ist aber wirklich sehr gut. Sucht man beispielsweise nach einer Email von Günther die einen bestimmten Anhang hatte, führt man die Suche mit der Eingabe attachments from Günther aus und erhält eine Liste von Anhängen die man von Günther geschickt bekommen hat. Einfacher geht es wirklich nicht mehr.

Apple Watch

Natürlich ist Spark auch mit einer App für die Apple Watch vertreten, mit der man Emails lesen und auf sie reagieren kann - entweder archivieren/löschen oder eine vorher definierten schnellen Antwort.

Fazit

Spark leitet viele Ideen aus Google Inbox ab, bietet für mich aber die besseren Arbeitsmöglichkeiten und ist für mich insgesamt produktiver. Dies liegt hauptsächlich daran, dass man für Google Inbox tatsächlich all in sein muss und sowohl mobil als auch am Desktop nicht mehr das herkömmliche Gmail nutzen sollte. Dies funktioniert für mich nicht, deshalb gefällt mir Spark um so mehr. Unterwegs behalte ich dank der Kategorien immer den Überblick und am Laptop habe ich dann den vollständigen "normalen" Gmail Posteingang vor mir und kann dort weiter arbeiten. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass das Fehlen einer iPad und Mac App viele Nutzer davon abhalten wird Spark zu testen. Nachdem Google Inbox aber nun für jeden verfügbar ist und ein paar interessante Funktionen spendiert bekommen hat, werde ich auch Inbox irgendwann noch ein weiteres mal testen.

Spark verfolgt einige sehr innovative Ideen wie die schnellen Antworten und ist für mich in den paar Wochen wirklich sehr gut nutzbar geworden. Leider wollte bislang die Hintergrundaktualisierung noch nicht so ganz funktionieren, weshalb Spark es noch nicht nicht in mein iPhone Dock geschafft hat, es ist aber wirklich auf dem besten Wege Mail von dort zu verdrängen.

Obwohl Spark 18 Monate lang entwickelt und ursprünglich schon vor ein paar Tagen veröffentlicht werden sollte, wirkt es an einigen Stellen noch unrund und verbesserungsfähig, da bin ich eigentlich von Readdle in Sachen Qualität des Endproduktes höhere Standards gewöhnt. Zum Start der App nur 3 Kategorieren(/Cards) von Emails präsentieren zu können, mit einer Vielzahl von ausgegrauten Cards die irgendwann später erscheinen sollen, kommt bei mir jedenfalls nicht so gut rüber. Wie bereits erwähnt, funktionierte bei mir bislang nicht die Hintergrundaktualisierung, der Kalender und feinere Einstellungen bei den Benachrichtigungen waren auch noch nicht möglich. Hier hätte es Readdle sicherlich gut getan noch ein paar Wochen zu warten und auf Feedback der Beta Tester einzugehen.

Spark ist kostenlos im App Store herunterladbar, es gibt also keine Entschuldigungen es nicht mindestens einmal ausprobiert zu haben.

Pinpoint: Screenshot Markup für iOS

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Pinpoint ist der Nachfolger von Bugshot, einer ursprünglich von Instapaper-Marco (Arment) erstellten App die sich dem Markup von Screenshots auf iOS Geräten widmet. Dahinter stehen mit Lickability Entwickler, deren andere App Velocity ich bereits vorgestellt hatte.

Pinpoint macht im Prinzip das gleiche wie das allbekannte Skitch - Screenshots aufbereiten und verdeutlichen, was man damit sagen möchte - doch auf eine viel effizientere und einfachere Art und Weise.

Die Hauptaufgaben des Markups führt Pinpoint ohne Schnickschnack und sehr intuitiv aus. In der Übersicht werden alle Screenshots auf dem iPhone angezeigt (iCloud Photo Library funktioniert ebenfalls), dort wählt man das zu bearbeitende Foto aus und die Markup-Session kann starten. Pfeile zeichnen, Bereiche kennzeichnen, Text verpixeln und Text einsetzen funktioniert so einfach, dass man sich fragt, warum man jemals eine andere App genutzt hat. Es geht alles einfach und schnell von der Hand.

Als zusätzliches Bonbon, löscht die App auf Wunsch nach dem Sharen (bzw. Speichern) des bearbeiteten Fotos auf Wunsch das Originalfoto, in den allermeisten Fällen hat man dafür ja dann sowieso keine Verwendung mehr.

Das Beste kommt zum Schluss, die App ist kostenfrei im App Store herunterzuladen und kann sofort genutzt werden. Allerdings besteht dabei die Einschränkung, dass nur die Farbe Rot zum Markup genutzt werden kann. Weiter Farben lassen sich einzeln per In-App-Kauf für jeweils 0,99€, oder im Gesamtpaket für faire 4,99€ hinzufügen.

Insgesamt ist diese App eine uneingeschränkte Empfehlung wert, in Sachen Markup eindeutig in Benutzerfreundlichkeit und Bedienung ungeschlagen und ab sofort meine Lieblings- (und einzige) Markup App die auf meinem iPhone zu finden ist.

Mein iPhone Homescreen - Mai 2015

iphone5-homescreen-mai-2015

Reihe 1

Nachrichten ist weiterhin mein bevorzugtes Mittel der schriftlichen Kommunikation, nach und nach sind auch immer mehr im Freundes- und Bekanntenkreis über iMessage zu erreichen. Leider aber noch längst nicht alle, deswegen muss WhatsApp auch noch hier stehen bleiben.

Auch wenn Fantastical 2 starke Konkurrenz bekommen hat (ein Überblick über Kalender App folgt in den nächsten Tagen), ist es immer noch meine liebste Kalender App. Zu Fotos muss ich wohl nicht viel schreiben.

Reihe 2

Google Maps ist weiterhin meine favorisierte App wenn es um Karte und Navigation geht, auch wenn mir Here (bei mir auf Seite 2) immer besser gefällt.

1Password ist einer meiner Apps ohne die ich nicht mehr auskomen würde. Hier werden alle meine Passwörter sicher gespeichert und sind auch mobil immer für mich verfügbar. Mit den Neuerungen unter iOS 8 und der Möglichkeit Passwörter direkt im Safari Browser auszufüllen, ist 1Password noch ein ganzes Stück bequemer geworden.

Als Pendler bin ich täglich mit Bus, Bahn und Zügen unterwegs, deswegen sind DB Navigator und VRR Companion für mich sehr wichtige Begleiter. Auch wenn beide Apps bei den Bewertungen nicht gut weg kommen, habe ich eigentlich an beiden nicht viel auszusetzen. Beim Suchen von Verbindungen und dem Anzeigen der Abfahrtszeiten habe ich mit beiden Apps jahrelang gute Erfahrungen gemacht.

Reihe 3

Meine Produktivitäts-Reihe. Todoist verwaltet alle meine Aufgaben und Erledigungen. Mit IFTTT automatisiere und optimiere ich Todoist noch weiter. Mit den beiden Apps Do Camera by IFTTT und Do Note by IFTTT füge ich schnell und einfach Aufgaben mit einem geschossenem Bild als Anhang bzw. kurzen Erledigungen hinzu.

In Drafts 4 schreibe ich schnelle Gedanken hinein oder kurze Skizzierungen für neue Beiträge oder Ideen. Die besseren Verwaltungsmöglichkeiten für Notizen sowie viele kleine Funktionen die einem das Leben leichter machen (Versionenhistorie, Sortiermöglichkeit, Archivierung etc.) rechtfertigen für mich den Preis vollkommen.

Reihe 4

Evernote ist immer noch die von mir genutzte App zum Speichern von allem möglichen und wirklich mein zweites Gedächtnis. Ob Reiseunterlagen, Dokumente, Recherche oder Bedienungsanleitungen für Geräte, hier findet alles seinen Platz. Auch wenn ich mit einigen Entscheidungen und Ausrichtungen des Unternehmens in letzter Zeit nicht mehr einverstanden war, so ist Evernote immer noch vom Funktionsumfang die beste App für diesen Zweck. Allerdings wird Microsoft OneNote immer besser und ist mindestens eine Erwähnung wert.

Ich nehme es Foursquare immer noch übel, dass sie eine aus Nutzersicht gut funktionierende App aufgespalten und viele motivierende Funktionen ausgebaut haben. Mittlerweile rennen ihnen aber offensichtlich die Nutzer davon und es wird fleißig zurückgerudert. Bei Swarm by Foursquare gibt es so auch seit kurzem wieder die beliebten Badges, die sich nun Sticker nennen und bei bestimmten Errungenschaften freigeschaltet werden.

Yelp finde ich sehr praktisch um in fremden Städten gute Restaurants und Cafés zu finden. Aber auch in mir bekannten Umgebungen finde ich in den Tipps mit gut bewerteten Plätzen oft den ein oder anderen (neuen) Geheimtipp, den ich vorher noch gar nicht kannte oder bislang immer vorbei gelaufen bin.

Mit Pocket Casts habe ich alle meine Podcasts immer auf dem iPhone dabei. Die App besticht durch viele Funktionen, behält aber dabei immer noch ihre Übersichtlichkeit und ist sehr einfach bedienbar. Lange Zeit habe ich auch Overcast genutzt (mein Beitrag dazu), bin aber letztendlich zu dem ausgereifteren Pocket Casts zurückgekehrt

Reihe 5

Es gibt - außer mit Abstrichen fast Beats Music - keine Musik App die mich wirklich vollends überzeugt. Spotify ist einfach zu bedienen und bietet einen guten Musikkatalog. Stellt Apple aber bald eine bessere hauseigene Lösung vor, würde ich sofort wechseln.

In Editorial schreibe ich auf dem iPad meine neuen Beiträge. Da diese über die iCloud synchronisiert werden, kann ich auch auf dem iPhone auf diese zugreifen. Natürlich schreibe ich keine langen Texte über das iPhone rein, aber wenn mir eine Ergänzung zu einem entworfenen Beitrag in den Sinn kommt, ist es sehr sinnvoll, dass ich diese Idee schnell stichpunktartig in den jeweiligen Beitrag hineinsetze und dann später über den Mac (dort übrigens dann mit Byword) oder auf dem iPad ordentlich ausformuliere.

Bei Instapaper sammeln sich alle Artikel aus dem Internet an, die ich durch Twitter, Email, Surfen und RSS angespült bekommen habe und mir auf irgendeine Art und Weise interessant und lesenswert erschienen sind. Meist lese ich mich beim Bus & Bahnfahren durch die Liste, oder Abends auf der Couch mit dem iPad.

Unread hat mir bei der Erkenntnis geholfen, dass auch das verfolgen von vielen abonnierten RSS Feeds kein Mühe oder Arbeit sein muss, sondern gleichzeitig angenehm für die Augen sein und sogar Spaß machen kann. Während ich mich mit meinem früheren Favoriten Reeder tatsächlich oft extrem motivieren musste um mich weiter durchzuarbeiten, habe ich dieses Gefühl bei Unread überhaupt nicht.

Das Dock

Nun sind wir endlich beim Dock angekommen. Hier habe ich es durchaus klassisch gehalten und es finden sich die Standard Apps Telefon, Mail und Safari wieder. Allerdings nutze ich Tweetbot wirklich so oft, dass es für mich einfach ins Dock gehörte und dort mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist. Tweetbot ist für mich einfach Twitter. Vor Tweetbot habe ich Twitter nicht wirklich genutzt, die offiziellen Twitter Apps nutze ich überhaupt nicht und die Web Oberfläche nur äußerst selten. Dank Synchronisierung kann ich meine Timeline auch über Tweetbot für iPad sowie Tweetbot für Mac lesen und lande immer an der zuletzt gelesenen Stelle ohne manuell nachscrollen und suchen zu müssen.

Wallpaper

Das Wallpaper ist Showart aus dem Analog(ue) Podcast mit Myke Hurley und Casey Liss.

Download


Insgesamt hat sich doch einiges seit meinem letzten Homescreen aus November 2014 getan und ich bin gespannt, ob und was sich in nächster Zeit wieder verändern wird.