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Alle Artikel zu "Apple"

Microsoft ist das neue Apple?!

Microsoft ist das neue Apple?!

Seit 2011 nutze ich für das produktive Arbeiten auf meinen Hauptrechnern ausschließlich Apple Produkte. Doch seit einigen Jahren stört mich die Richtung die Apple geht und obendrein den Nutzern von Apple Produkten vorgibt. Seit dem MacBook Pro 2012 hat mich kein MacBook mehr gereizt und in Sachen Desktop sieht es für mich ebenfalls ähnlich düster aus. An iMacs stört mich die fehlende Trennung von Mac und Bildschirm auch hinsichtlich der Reparierbarkeit, die aktuellen Mac Pro und Mac mini sind aufgrund der alten Prozessoren schon lange nicht mehr interessant und ragen auch auf der Apple-Preis/Leistungsskala eindeutig negativ hervor.

MacBook Pro 2012 – das perfekte MacBook

MacBook Pro 2012 – das perfekte MacBook

Ziemlich genau 5 Jahre lang hat es mich überall hin begleitet, die zweite Generation des MacBook Air (2011). Auch dank der Tatsache, dass ich damals im Regal etwas höher gegriffen und mich für das leistungsstärkste Modell mit i7 und 256 GB SSD entschieden habe, ist es unglaublich gut gealtert. Noch 2016 konnte ich damit alles erledigen, was zu erledigen war. Einziger Bottleneck war seit längerer Zeit der leider nicht wechselbare 4 GB Arbeitsspeicher, welcher immer öfter mal zu einer zusätzlichen Denksekunde beim Starten und Wechseln von Programmen führte.

Apple Music und verschwundene Lieder aus iTunes

There's also a possibility that some nasty bug wiped out Pinkstone's original library unintentionally. We haven't been able to reproduce this problem, however; I've queried Apple about that possibility, but haven't heard anything to that extent so far.

Whatever the case, Apple Music was never designed to delete Pinkstone's source library, and it won't delete yours. That's simply not how the service works on your primary Mac. But if you're not aware of how iCloud Music Library stores copies of tracks, you may delete your local copies to save space, thinking you can get them back — and get screwed as a result.

Die Geschichte von James Pinkstone machte in den vergangenen Tagen die Runde. Dieser behauptet, dass iTunes lokal gespeicherte Lieder gelöscht hat und dies offensichtlich im Zusammenhang zu Apple Music und wohl auch iTunes Match steht. Verworrene Geschichte, den Schuh, den Nutzer nicht vernünftig darüber zu informieren, welchen Schritt er gerade ausführt, muss Apple sich mindestens dabei anziehen.

Auf die Geschichte selber möchte ich aber eigentlich auch gar nicht so wirklich eingehen, sondern eher wie, wie über diese Geschichte berichtet wurde. Meiner Meinung nach, ist dies leider typisch, wie Apple-fokussierte Berichterstattung in letzter Zeit abläuft. Serenity Caldwell, eine talentierte Journalistin bei iMore behauptet in ihrem Artikel – der eindeutig auf die Erfahrungen von Pinkstone anspielt – dass iTunes "in keinem Falle" eigenständig lokale Dateien löscht.

‚Es kann nicht sein, was nicht sein darf‘ und ‚Apple sagt, dass ist unmöglich‘, leider sind das typische Phrasen wenn es um die Berichterstattung von Apple Produkten geht. Dass in den Kommentaren zu diesem Artikel sich auch ein paar andere iTunes-Nutzer gemeldet haben, die ähnliche Probleme hatten, interessiert Caldwell eigentlich überhaupt nicht. Während bei Microsoft und den Windows 10 Upgrades auf Blogs und Nachrichtenportalen munter auf das Unternehmen eingehauen wird, ohne sachliche Argumente anzuhören, geht es bei Apple grundsätzlich immer ins Gegenteil und in 9 von 10 Fällen ist im Auge der Berichterstatter mindestens (auch) der Anwender, der Schuld ist. Diese unterschiedliche Behandlung stört mich wirklich ungemein und fällt mir nicht erst seit dieser Woche richtig unangenehm auf..

Link: iMore

Was, wenn Apple falsch liegt?

The issue looks much different in crimes like Godfrey’s murder. In cases like that, local cops who have much scarcer resources than the FBI can find themselves with little to go on. Evidence that once could be found inside cameras, notepads, address books, calendars, and ledgers often now exists only on phones.

Jeder hat in den vergangenen Wochen den Showdown zwischen dem FBI und Apple bezüglich der Verschlüsselung von iPhones mitbekommen.

Die große Mehrheit an Kommentatoren und auch Nutzern von Smartphones scheint dabei hinter Apple zu stehen und befürwortet den Standpunkt von Apple, hinter dem sich – aber deutlich vorsichtiger – auch andere Tech-Giganten wie Microsoft und Google verstecken.

Auch ich bin natürlich für Verschlüsselung und dem Grundsatz ‚was Privat ist muss auch Privat bleiben‘, nichtsdestotrotz ertappte ich mich oft bei dem Gedankenansatz von "ja, aber...".

Der Artikel von Brian Bergstein befasst sich ausführlich und ausgewogen mit der Frage, was die Verschlüsselung und der fehlende Zugriff durch Strafverfolgungsbehörden auf eben diese bedeutet. Er zeigt ein Beispiel auf, wo ein von Apple entschlüsseltes iPhone der Polizei half den richtigen Mörder zu finden und den unschuldig verhafteten zu entlasten. Bergstein führt auch das Beispiel Brittney Mills an, die wahrscheinlich von einem ihr Bekannten erschossen wurde. Ihr iPhone könnte der Schlüssel dazu sein ihren Mörder zu finden, doch es ist nicht möglich dieses zu entschlüsseln. Obwohl also auch das Opfer sicherlich wollen würde, ihren Mörder zu überführen, ist dies nicht möglich, weil keiner ihren Passcode für ihr iPhone kennt.

Es ist also nicht immer nur ein Schwarz-Weiß-Denken, dieses Thema bringt so viele Komplikationen mit sich, die sich nicht zweifelsfrei in Ja oder Nein unterbringen lassen. Vor allem, wenn man persönlich auf irgendeine Art und Weise damit konfrontiert wird, wird dieses Thema um so viele Faktoren emotionaler.

Link: Technology Review

Mein iPhone Homescreen - Mai 2015

iphone5-homescreen-mai-2015

Reihe 1

Nachrichten ist weiterhin mein bevorzugtes Mittel der schriftlichen Kommunikation, nach und nach sind auch immer mehr im Freundes- und Bekanntenkreis über iMessage zu erreichen. Leider aber noch längst nicht alle, deswegen muss WhatsApp auch noch hier stehen bleiben.

Auch wenn Fantastical 2 starke Konkurrenz bekommen hat (ein Überblick über Kalender App folgt in den nächsten Tagen), ist es immer noch meine liebste Kalender App. Zu Fotos muss ich wohl nicht viel schreiben.

Reihe 2

Google Maps ist weiterhin meine favorisierte App wenn es um Karte und Navigation geht, auch wenn mir Here (bei mir auf Seite 2) immer besser gefällt.

1Password ist einer meiner Apps ohne die ich nicht mehr auskomen würde. Hier werden alle meine Passwörter sicher gespeichert und sind auch mobil immer für mich verfügbar. Mit den Neuerungen unter iOS 8 und der Möglichkeit Passwörter direkt im Safari Browser auszufüllen, ist 1Password noch ein ganzes Stück bequemer geworden.

Als Pendler bin ich täglich mit Bus, Bahn und Zügen unterwegs, deswegen sind DB Navigator und VRR Companion für mich sehr wichtige Begleiter. Auch wenn beide Apps bei den Bewertungen nicht gut weg kommen, habe ich eigentlich an beiden nicht viel auszusetzen. Beim Suchen von Verbindungen und dem Anzeigen der Abfahrtszeiten habe ich mit beiden Apps jahrelang gute Erfahrungen gemacht.

Reihe 3

Meine Produktivitäts-Reihe. Todoist verwaltet alle meine Aufgaben und Erledigungen. Mit IFTTT automatisiere und optimiere ich Todoist noch weiter. Mit den beiden Apps Do Camera by IFTTT und Do Note by IFTTT füge ich schnell und einfach Aufgaben mit einem geschossenem Bild als Anhang bzw. kurzen Erledigungen hinzu.

In Drafts 4 schreibe ich schnelle Gedanken hinein oder kurze Skizzierungen für neue Beiträge oder Ideen. Die besseren Verwaltungsmöglichkeiten für Notizen sowie viele kleine Funktionen die einem das Leben leichter machen (Versionenhistorie, Sortiermöglichkeit, Archivierung etc.) rechtfertigen für mich den Preis vollkommen.

Reihe 4

Evernote ist immer noch die von mir genutzte App zum Speichern von allem möglichen und wirklich mein zweites Gedächtnis. Ob Reiseunterlagen, Dokumente, Recherche oder Bedienungsanleitungen für Geräte, hier findet alles seinen Platz. Auch wenn ich mit einigen Entscheidungen und Ausrichtungen des Unternehmens in letzter Zeit nicht mehr einverstanden war, so ist Evernote immer noch vom Funktionsumfang die beste App für diesen Zweck. Allerdings wird Microsoft OneNote immer besser und ist mindestens eine Erwähnung wert.

Ich nehme es Foursquare immer noch übel, dass sie eine aus Nutzersicht gut funktionierende App aufgespalten und viele motivierende Funktionen ausgebaut haben. Mittlerweile rennen ihnen aber offensichtlich die Nutzer davon und es wird fleißig zurückgerudert. Bei Swarm by Foursquare gibt es so auch seit kurzem wieder die beliebten Badges, die sich nun Sticker nennen und bei bestimmten Errungenschaften freigeschaltet werden.

Yelp finde ich sehr praktisch um in fremden Städten gute Restaurants und Cafés zu finden. Aber auch in mir bekannten Umgebungen finde ich in den Tipps mit gut bewerteten Plätzen oft den ein oder anderen (neuen) Geheimtipp, den ich vorher noch gar nicht kannte oder bislang immer vorbei gelaufen bin.

Mit Pocket Casts habe ich alle meine Podcasts immer auf dem iPhone dabei. Die App besticht durch viele Funktionen, behält aber dabei immer noch ihre Übersichtlichkeit und ist sehr einfach bedienbar. Lange Zeit habe ich auch Overcast genutzt (mein Beitrag dazu), bin aber letztendlich zu dem ausgereifteren Pocket Casts zurückgekehrt

Reihe 5

Es gibt - außer mit Abstrichen fast Beats Music - keine Musik App die mich wirklich vollends überzeugt. Spotify ist einfach zu bedienen und bietet einen guten Musikkatalog. Stellt Apple aber bald eine bessere hauseigene Lösung vor, würde ich sofort wechseln.

In Editorial schreibe ich auf dem iPad meine neuen Beiträge. Da diese über die iCloud synchronisiert werden, kann ich auch auf dem iPhone auf diese zugreifen. Natürlich schreibe ich keine langen Texte über das iPhone rein, aber wenn mir eine Ergänzung zu einem entworfenen Beitrag in den Sinn kommt, ist es sehr sinnvoll, dass ich diese Idee schnell stichpunktartig in den jeweiligen Beitrag hineinsetze und dann später über den Mac (dort übrigens dann mit Byword) oder auf dem iPad ordentlich ausformuliere.

Bei Instapaper sammeln sich alle Artikel aus dem Internet an, die ich durch Twitter, Email, Surfen und RSS angespült bekommen habe und mir auf irgendeine Art und Weise interessant und lesenswert erschienen sind. Meist lese ich mich beim Bus & Bahnfahren durch die Liste, oder Abends auf der Couch mit dem iPad.

Unread hat mir bei der Erkenntnis geholfen, dass auch das verfolgen von vielen abonnierten RSS Feeds kein Mühe oder Arbeit sein muss, sondern gleichzeitig angenehm für die Augen sein und sogar Spaß machen kann. Während ich mich mit meinem früheren Favoriten Reeder tatsächlich oft extrem motivieren musste um mich weiter durchzuarbeiten, habe ich dieses Gefühl bei Unread überhaupt nicht.

Das Dock

Nun sind wir endlich beim Dock angekommen. Hier habe ich es durchaus klassisch gehalten und es finden sich die Standard Apps Telefon, Mail und Safari wieder. Allerdings nutze ich Tweetbot wirklich so oft, dass es für mich einfach ins Dock gehörte und dort mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist. Tweetbot ist für mich einfach Twitter. Vor Tweetbot habe ich Twitter nicht wirklich genutzt, die offiziellen Twitter Apps nutze ich überhaupt nicht und die Web Oberfläche nur äußerst selten. Dank Synchronisierung kann ich meine Timeline auch über Tweetbot für iPad sowie Tweetbot für Mac lesen und lande immer an der zuletzt gelesenen Stelle ohne manuell nachscrollen und suchen zu müssen.

Wallpaper

Das Wallpaper ist Showart aus dem Analog(ue) Podcast mit Myke Hurley und Casey Liss.

Download


Insgesamt hat sich doch einiges seit meinem letzten Homescreen aus November 2014 getan und ich bin gespannt, ob und was sich in nächster Zeit wieder verändern wird.

Symbolbild: Softwarequalität unter OS X 10.10

fotos

Schon bei meinem ersten Bericht über Fotos hatte ich angemerkt, dass ich in der Jahresübersicht viele noch nicht indexierte Bilder sehe, die statt einem kleinen Thumbnail pro Bild eine weiße Fläche zeigen.

Ein Monat später - keine Verbesserung. Im Gegenteil. Das Foto oben zeigt, wie es mittlerweile bei mir in der größten Ansicht aussieht: Es werden überhaupt keine Bilder mehr angezeigt, erst nach einem Doppelklick öffnet sich das Foto. Natürlich habe ich die iCloud Einstellung auf "Originale auf diesen Mac laden", warum also das Cloud Symbol statt des eigentlichen Bildes erscheint ist mir also völlig unklar.

Die iCloud ist aber auch so eine Sache für sich. Seit mehreren Wochen steht der Zähler bei dem Wert "615 Objekte hochladen", ohne Fehlermeldung oder Möglichkeit zu beheben.

Mittlerweile sehe ich das neue Fotos als Rückschritt zu iPhoto. Keine automatische Importiermöglichkeit und fehlerhaftes Anzeigen von Bildern wiegen einfach schwerer als das etwas bessere Design. Von der versprochenen besseren Performance und Schnelligkeit habe ich im übrigen auch noch nichts mitbekommen, nur in den ersten Tagen war es gefühlt ein wenig schneller. Mittlerweile auch in diesem Bereich für mich keine Verbesserung zu iPhoto mehr.

So genau ist das Lauf-Tracking der Apple Watch

Eine der wichtigsten Funktionen der Apple Watch für passionierte Läufer ist sicherlich das Lauf-Tracking. Auch ohne das iPhone mitnehmen zu müssen trotzdem mit Musik im Ohr - über Kopfhörer die mit der Apple Watch gekoppelt sind und das gleichzeitige Aufzeichnen der Strecke reizt sicherlich viele. Es stellte sich aber vor allem die Frage nach der Genauigkeit, schließlich erhält die Apple Watch ohne begleitendes iPhone keine GPS Daten und läuft somit quasi blind.

Doch das scheint der Watch nichts auszumachen, wie dieser Vergleich mit einer Garmin GPS Laufuhr zeigt. Einzig bei der Anzahl der verbrannten Kalorien sind sich beide Uhren etwas uneinig, andere Werte sind annähernd identisch. Beeindruckend, dass die Apple Watch nahezu gleiche Daten ausliefert wie eine ausschließlich auf diese Aufgabe spezialisierte Uhr wie diese hier von Garmin.

Die Apple Watch ist da: Die wichtigsten Links und Handbücher

Der heutige 24. April 2015 markiert in der Geschichte von Apple ein neues Kapitel: Mit der heute startenden Auslieferung der Apple Watch führt Apple die neue Produktkategorie Smartwatch ein.

Um denjenigen, die bereits ihre Apple Watch erhalten haben den Einstieg zu erleichtern, bietet Apple die Videotouren und als Ergänzung das sehr ausführliche Apple Watch Benutzerhandbuch an.

Auch iMore lässt sich nicht lumpen und bietet auch für die Apple Watch eine Vielzahl von (Video-)Tutorials und Guides an.

Mit diesen Begleitern und Nachschlagewerken sollte dem vollständigen Nutzungserlebnis der Apple Watch nichts mehr im Wege stehen.

Auch drei neue Spots(1, 2, 3) sind nun online.