Die Geschichte von James Pinkstone machte in den vergangenen Tagen die Runde. Dieser behauptet, dass iTunes lokal gespeicherte Lieder gelöscht hat und dies offensichtlich im Zusammenhang zu Apple Music und wohl auch iTunes Match steht. Verworrene Geschichte, den Schuh, den Nutzer nicht vernünftig darüber zu informieren, welchen Schritt er gerade ausführt, muss Apple sich mindestens dabei anziehen.

Auf die Geschichte selber möchte ich aber eigentlich auch gar nicht so wirklich eingehen, sondern eher wie, wie über diese Geschichte berichtet wurde. Meiner Meinung nach, ist dies leider typisch, wie Apple-fokussierte Berichterstattung in letzter Zeit abläuft. Serenity Caldwell, eine talentierte Journalistin bei iMore behauptet in ihrem Artikel – der eindeutig auf die Erfahrungen von Pinkstone anspielt – dass iTunes "in keinem Falle" eigenständig lokale Dateien löscht.

‚Es kann nicht sein, was nicht sein darf‘ und ‚Apple sagt, dass ist unmöglich‘, leider sind das typische Phrasen wenn es um die Berichterstattung von Apple Produkten geht. Dass in den Kommentaren zu diesem Artikel sich auch ein paar andere iTunes-Nutzer gemeldet haben, die ähnliche Probleme hatten, interessiert Caldwell eigentlich überhaupt nicht. Während bei Microsoft und den Windows 10 Upgrades auf Blogs und Nachrichtenportalen munter auf das Unternehmen eingehauen wird, ohne sachliche Argumente anzuhören, geht es bei Apple grundsätzlich immer ins Gegenteil und in 9 von 10 Fällen ist im Auge der Berichterstatter mindestens (auch) der Anwender, der Schuld ist. Diese unterschiedliche Behandlung stört mich wirklich ungemein und fällt mir nicht erst seit dieser Woche richtig unangenehm auf..