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MacBook Pro 2012 – das perfekte MacBook

MacBook Pro 2012 – das perfekte MacBook

Ziemlich genau 5 Jahre lang hat es mich überall hin begleitet, die zweite Generation des MacBook Air (2011). Auch dank der Tatsache, dass ich damals im Regal etwas höher gegriffen und mich für das leistungsstärkste Modell mit i7 und 256 GB SSD entschieden habe, ist es unglaublich gut gealtert. Noch 2016 konnte ich damit alles erledigen, was zu erledigen war. Einziger Bottleneck war seit längerer Zeit der leider nicht wechselbare 4 GB Arbeitsspeicher, welcher immer öfter mal zu einer zusätzlichen Denksekunde beim Starten und Wechseln von Programmen führte.

Castro 2 – Podcast App mit neuem Ansatz

Castro 2 – Podcast App mit neuem Ansatz

Supertop – das kleine Entwicklerstudio, das mit der Podcast App Castro bekannt wurde und sich für die RSS App Unread verantwortlich zeichnet – hat mit Castro 2 den Nachfolger ihrer erfolgreichsten App veröffentlicht.

Das Alleinstellungsmerkmal von Castro 2 ist dabei die Art der Verwaltung von Apps. Die Idee dahinter ist, dass immer mehr Podcasthörer immer mehr Podcasts abonnieren und sich die einzelnen Folgen zum Hören herauspicken, statt alle Folgen eines Podcasts zu hören. Diesen Gewohnheiten kommt Castro 2 entgegen. Neue Podcastfolgen werden erstmal in einer Inbox aufgelistet. Hier hat man die Möglichkeit sich den Titel und Beschreibungstext der Episode durchzulesen und zu entscheiden, ob diese interessant erscheint oder nicht. Ist ersteres der Fall, legt man die Folge entweder an den Anfang oder ans Ende der Queue. Andernfalls kann diese Folge einfach archiviert werden. Episoden die in der Inbox landen, werden automatisch heruntergeladen.

Dies funktioniert alles wunderbar und jeder Bildschirm dieser App sieht – wie man es vom Entwicklerteam gewohnt ist – designtechnisch 1A aus. Leider verbergen sich die Schwächen im Hintergrund, vor allem in der technischen Implementierung. Während Overcast und Pocket Casts mit hervorragenden Audio Engines mit cleverem Smart Speed und automatischem Wegschneiden von Pausen bestückt sind, liegt Castro 2 gefühlt einige Jahre in diesem Bereich zurück. Die Audio Engine klingt zwar auch bei schnellen Wiedergabegeschwindigkeiten gut (wie es auch schon bei Castro 1 der Fall war), es fehlen aber einfach weitere Funktionen.

Ebenfalls traurig ist die Tatsache, dass eine relativ populäre Podcast App im Jahre 2016 erscheint ohne Unterstützung für Kapitelmarken anzubieten, ich hatte gedacht, man wäre hier schon weiter.

Insgesamt ist Castro 2 eine schön designte, intuitiv und einfach zu bedienende App. Wie auch bei Castro 1 scheint sich das Entwicklerteam weniger auf Power-User von Podcasts zu konzentrieren, dafür fehlen einfach zu viele Funktionen die heutzutage Standard sein sollten. Obwohl ich genau auf diese Weise meine Podcasts verwalte (viel abonnieren, viel aussortieren) werde ich Castro 2 – zumindest in dieser Form – nicht nutzen. Auch mit anderen Apps wie z.B. Pocket Casts lässt sich dieser Workflow einigermaßen gut und für mich zufriedenstellend nachbilden.

iPod Nostalgie – die gute alte Zeit

iPod Nostalgie – die gute alte Zeit

Mein Honor 7 ist erneut defekt, dieses Mal ist es die Kopfhörerbuchse. In meiner persönlichen Welt eine mittlelschlimme Katastrophe, habe ich doch fast konstant tagsüber die Kopfhörer aufgezogen und lasse mich von meinem Smartphone meist mit Podcasts und ab und zu auch mit Musik berieseln. Doch wie kann ich nun die Zeit bis zu einem Ersatz kurzfristig überbrücken?

Apple Music und verschwundene Lieder aus iTunes

There's also a possibility that some nasty bug wiped out Pinkstone's original library unintentionally. We haven't been able to reproduce this problem, however; I've queried Apple about that possibility, but haven't heard anything to that extent so far.

Whatever the case, Apple Music was never designed to delete Pinkstone's source library, and it won't delete yours. That's simply not how the service works on your primary Mac. But if you're not aware of how iCloud Music Library stores copies of tracks, you may delete your local copies to save space, thinking you can get them back — and get screwed as a result.

Die Geschichte von James Pinkstone machte in den vergangenen Tagen die Runde. Dieser behauptet, dass iTunes lokal gespeicherte Lieder gelöscht hat und dies offensichtlich im Zusammenhang zu Apple Music und wohl auch iTunes Match steht. Verworrene Geschichte, den Schuh, den Nutzer nicht vernünftig darüber zu informieren, welchen Schritt er gerade ausführt, muss Apple sich mindestens dabei anziehen.

Auf die Geschichte selber möchte ich aber eigentlich auch gar nicht so wirklich eingehen, sondern eher wie, wie über diese Geschichte berichtet wurde. Meiner Meinung nach, ist dies leider typisch, wie Apple-fokussierte Berichterstattung in letzter Zeit abläuft. Serenity Caldwell, eine talentierte Journalistin bei iMore behauptet in ihrem Artikel – der eindeutig auf die Erfahrungen von Pinkstone anspielt – dass iTunes "in keinem Falle" eigenständig lokale Dateien löscht.

‚Es kann nicht sein, was nicht sein darf‘ und ‚Apple sagt, dass ist unmöglich‘, leider sind das typische Phrasen wenn es um die Berichterstattung von Apple Produkten geht. Dass in den Kommentaren zu diesem Artikel sich auch ein paar andere iTunes-Nutzer gemeldet haben, die ähnliche Probleme hatten, interessiert Caldwell eigentlich überhaupt nicht. Während bei Microsoft und den Windows 10 Upgrades auf Blogs und Nachrichtenportalen munter auf das Unternehmen eingehauen wird, ohne sachliche Argumente anzuhören, geht es bei Apple grundsätzlich immer ins Gegenteil und in 9 von 10 Fällen ist im Auge der Berichterstatter mindestens (auch) der Anwender, der Schuld ist. Diese unterschiedliche Behandlung stört mich wirklich ungemein und fällt mir nicht erst seit dieser Woche richtig unangenehm auf..

Link: iMore

1&1 Blogger Battle: Sony Mobile-Gaming-Bundle & Asphalt 8

1&1 Blogger Battle: Sony Mobile-Gaming-Bundle & Asphalt 8

Ich hatte das große Glück als einer der Teilnehmer für das 1&1 Blogger-Battle ausgewählt zu werden und durfte in diesem Rahmen eigentlich eine Woche lang ein Sony Xperia Z5, einen Sony DualShock 4 Wireless Controller sowie den Game Control Mount GCM10 testen.

Die Challenge bestand darin im Rennspiel Asphalt 8 auf einer bestimmten Strecke die schnellste Zeit zu fahren. Für mich eine Herausforderung, denn Rennspiele gehören normalerweise nicht zu den Spielegenres, die ich am Smartphone spiele. Speziell Asphalt 8 habe ich vor dieser Challenge noch nie gespielt. Leider machte mir aber DHL einen Strich durch die Rechnung und brachte es fertig, das Päckchen mit der Hardware mir erst am allerletzten Testtag, dem 25. April zuzustellen. Somit blieben mir leider nur wenige Stunden um mir die Geräte anzuschauen, Fotos zu machen und natürlich Asphalt 8 zu üben. Dann musste das Päckchen auch leider schon wieder Retour zu 1&1.

Gigaset elements: Heimüberwachung im Test

Gigaset elements: Heimüberwachung im Test

„Ist die Kaffeemaschine wirklich ausgeschaltet?“ und „Habe ich das Fenster zugemacht?“, diese beiden Fragen begleiten mich sehr oft, wenn ich das Haus verlasse. Nicht selten gehe ich sogar extra noch einmal die vier Etagen nach oben und vergewissere mich ein letztes Mal.

Doch heutzutage im Jahre 2016 muss es doch etwas geben, was mir diese Informationen auch ortsunabhängig geben kann und mich darüber informiert, wenn bei mir z.B. eingebrochen wird. Ich hatte das Glück, in den letzten Wochen die Lösung von Gigaset, die sich Gigaset elements nennt, auf Herz und Nieren zu testen. Hier folgt mein kleiner Erfahrungsbericht.

Windows und die Treiber: Es ist nicht besser geworden

Windows und die Treiber: Es ist nicht besser geworden

In der vergangenen Woche hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mal wieder als Ein-Mann PC-Service für die Familie zu agieren. Geht es in diesen Einsätzen üblicherweise um Softwareprobleme, stockende Updates oder Viren und Trojaner – wurde es dieses Mal handfester.

Es ging darum einen schon in die Jahre gekommenen Laptop wieder fit zu machen und einem neu gekauften Laptop vernünftige Starthilfe zu geben. Natürlich gab es Probleme, über die möchte ich hier kurz schreiben.

WhatsApp: Fehlermeldung bei Verschlüsselung beheben

WhatsApp: Fehlermeldung bei Verschlüsselung beheben

Anfang April hat WhatsApp für alle ein Milliarden Nutzen die Ende-zu-Ende Verschlüsselung eingeführt und wird mittlerweile sogar von der EFF (Electronic Frontiert Foundation) für die Stärke und die einfache Handhabung dieser Verschlüsselung gelobt.

Das beste an der Sache ist, dass diese Verschlüsselung nämlich automatisch für alle aktiviert wird, zumindest theoretisch. Praktisch habe ich im Familen- und Bekanntenkreis selber erlebt, dass es bei einigen Probleme gab, immer nach dem selben Schema. Egal ob unter Android, iOS oder Windows Phone, egal ob eine ganz aktuelle Version, oder schon einige Monate älter. Es äußert sich in sofern, als dass in einigen Konversationen nicht die dunkelgelbe Nachrichtenblase mit folgendem Text auftaucht:

Nachrichten, die du in diesem Chat sendest, sowie Anrufe, sind jetzt mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Tipp für mehr Infos.

Diese Nachricht tauchte bei einigen in vereinzelten Konversationen nicht auf, in anderen aber schon. Völlig willkürlich, ohne erkennbares Muster. Ging man dann in die Kontaktinfo dieser Person erschien beim Tippen auf Verschlüsselung die folgende Meldung:

Nachrichten, die Sie in diesem Chat senden, sowie Anrufe, sind nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt, da [Person] WhatsApp aktualisieren muss.

Die Meldung tauchte definitiv auch bei Personen auf, die ganz sicher die neueste WhatsApp Version nutzten und umgekehrt auch mit anderen bereits verschlüsselt kommunizieren können. Was also tun?

Letztendlich war es ziemlich einfach, dies zu beheben. Die Lösung: Je nachdem, ob man auf iOS oder Android unterwegs ist, navigiert man zum Reiter Favoriten (iOS) bzw. Kontakte (Android) und wischt nach unten. Dies hat den Effekt, dass die Kontaktliste in WhatsApp aktualisiert wird und sich offenbar neue, aktualisierte Infos von allen Kontakten abholt.

Nach diesem Kniff scheinen alle kleineren Hänger, die durch die Einführung der Verschlüsselung entstanden sind behoben. Ich habe zumindest keine Rückmeldung von irgendjemandem erhalten, dass dieses Fehlerbild nachträglich noch einmal aufgetreten ist. Da hat WhatsApp einen tollen Job gemacht, in dieser Größenordnung hätte ein schwerwiegenderer Fehler bei dieser Implementation bleibende Folgen hinterlassen können.